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Thema: schlechte Nachricht für Paysexgänger & Huren

    BW7 Portal
  1. #26
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    du weißt schon, das diese test ständig gefäscht werden.....da dies sehr einfach ist. wurde schon ein bericht im tv gesendet. außerdem kann man sich einen schnelltest besorgen..dauert 5 minuten und ist des gleiche wie beim doc.



    Zitat Zitat von Perandos
    Eine Möglichkeit wäre z.B. HIV-Test mit Photo, aber ohne Namen, der Arzt würde ja bestätigen, dass das Ergebnis zu der Person auf dem Foto zugehörig ist.
    So long .....
    Geändert von Joker (12.02.2008 um 13:26 Uhr) Grund: Bitte nicht immer alles zitieren!!

  2. #27
    Senior Member Avatar von kanalgeorge
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    Exclamation HIV und noch viel mehr

    Als studierter Mediziner und Gutachter, kann Ich Euch nur den Tip geben um wirklich keine ANGST/BEDENKEN vor Ansteckungen zu haben-
    keinen intimen Kontakt zu anderen Personen zu pflegen.

    Das heißt sich einsperren und verkapseln.
    Natürlich, machen wir das nicht und mit gewisser Vernunft kann man den diversesten Viren auch entgehen bzw. auch medizinisch behandeln lassen.
    Die Zahlen die da in den Medien herum fliegen sind gefakt, das heißt die Dunkelziffer ist nicht eruierbar!
    Warum?
    Und jetzt kommt es!
    Im Paysex-milieu sind weniger Menschen weltweit angesteckt als im privaten.
    im Paysexbereich sind Ansteckungen werden Ansteckungen schneller entdeckt
    und therapiert als in allen anderen privaten Bereichen.

    Intimer Kontakt ist in allen Lebenslagen immer mit einem Risiko verbunden,
    Ich der soviele Tote gesehen hat kann nur sagen, niemand hat es in der Hand
    egal wie sehr man sich auch defensiv verhält und schützt kann keiner auf dieser Welt einer Ansteckung 100% vorbeugen!
    Vivat, crescat,floreat !

  3. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu kanalgeorge für den nützlichen Beitrag:


  4. #28
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    Wink HIV Schnelltest

    Zitat Zitat von YOUknowME
    ........außerdem kann man sich einen schnelltest besorgen..dauert 5 minuten und ist des gleiche wie beim doc.

    Hallo zusammen,

    so mach Ich`s auch...bequemer gehts nicht !

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    da.
    Das Ergebnis ist zu über 99,85% zuverlässlich und liegt innerhalb weniger Minuten vor.

    lg micha
    If you´re rich I´m single.

  5. #29
    mondgucker
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  7. #30
    DEUS EX
    Gast

    Panikmache zum HIV-Risiko beim Cunnilingus!

    [/B]
    Zitat Zitat von Yofried Beitrag anzeigen
    Hi!

    Ich war eben beim Gesundheitsamt Stuttgart, und der Mitarbeiter sprach routinemäßig über die Übertragungswege, und der stellte folgende 3 Praktiken (sofern ungeschützt) bzgl. Risiko völlig gleich: normaler GV, AV (v.a. für die/den Gefickte(n)) und Oralverkehr (für den/die Leckende(n)/Blasende(n).

    Mehr noch: Er sagte, daß Cunnilingus für Hetero-Männer der Infektionsweg schlechthin sei, da der Penis beim GV eine geringere Angriffsfläche biete als die Mundschleimhäute. (im umgekehrten Fall sei FO und FT für die Frau hochriskant. Infektionsmäßig gibt es keinen scharfen Übergang zwischen FO und FT, denn auch schon beim FO nimmt die Frau Flüssigkeit auf ("Lusttröpfchen" u.s.w.)

    Yofried
    Hallo miteinander, obwohl ich nicht so gerne alte Themen wieder ausgraben will, mach ich jetzt mal eine Ausnahme, den unsere Gesundheit ist schließlich wichtig!!

    Dieser Mitarbeiter des Gesundheitsamtes erzählt schlicht und ergreifend "Müll"!
    Eine sehr gute Beratungstelle im Internet ist die Salzburger Aidshilfe, so genau wie dort wird meines Wissens nirgends im deutschsprachigen Raum über HIV bzw. STD´s (Abkürzung für Geschlechtskrankheiten)informiert, ebenfalls sehr informativ ist das Gesundheitsforum des Kreis Stormann (wahrscheinlich ein Gesundheitsamt. Es gibt auch noch einen umfangreichen Bericht (176 Seiten) der deutschen Aidshilfe im PDF-Format (gibts als kostenlosen Download auf der Seite "Sexworker") wo sehr genau auf HIV die einzelnen Geschlechtskrankheiten, ihre Übertragungswege und die Risiken der einzelnen sexuellen praktiken informiert wird.

    Nun zum Thema: Die Hauptübertragungswege des HIV-Virus sind ungeschützter Vaginal- und Analverkehr. Besonders der Analverkehr ist recht gefährlich, weil die Darmschleimhaut sehr verletzlich ist, es entstehen schnell kleine Wunden. Aber es recht auch schon Schleimhaut zu Schleimhaut kontakt aus um sich mit HIV zu infizieren. Deshalb bei Vaginal- bzw. Analverkehr immer mit Kondom! Man kanns nicht oft genug betonen!

    Nun zum Cunnilingus. Ich habe hierfür den jeweiligen Text von der Aidshilfe Salzburg einkopiert, den Auszug findet man innerhalb das FAQ-Teils, erreichbar über die Startseite.

    Auszug Anfang:

    Kann ich mich mit HIV infizieren, wenn ich eine Frau oral befriedige? Wenn du eine Frau oral befriedigst, kannst du dich normalerweise nicht mit HIV infizieren. Die Viruskonzentration in der Scheidenflüssigkeit ist im Vergleich zu Sperma oder Blut eher gering. Gleichzeitig ist die Mundschleimhaut eine schlechte Eintrittspforte für HIV, sodass Scheidenflüssigkeit alleine normalerweise nicht für eine Ansteckung mit HIV ausreicht.

    Ein Risiko besteht aber dann, wenn (Menstruations-) Blut in der Scheidenflüssigkeit enthalten ist. Da die Viruskonzentration im Blut besonders hoch ist, kann auch die Beimischung von Blut unter Umständen schon ein gewisses Infektionsrisiko beim Oralverkehr bedeuten. Blut kann auch einige Tage vor und nach der Menstruation in der Scheidenflüssigkeit enthalten sein. Es gilt allerdings die Faustrregel, dass dann kein praktisches Risiko einer Infektion besteht, wenn die Blutmengen so klein sind, dass man sie nicht bemerkt bzw. deutlich schmeckt. Nicht schmeckbare Blutmengen würden nämlich durch den Speichel zu sehr verdünnt werden.

    Bei gröberen Verletzungen der Mundschleimhaut (z.B. Mundsoor, akute Herpesbläschen; aber nicht leichtes Zahnfleischbluten oder dergleichen) kann ebenfalls ein Risiko bestehen. Das Risiko ist nur gering, wenn du nur mit Scheidenflüssigkeit in Kontakt kommst, wenn Blut enthalten ist, ist die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung größer.

    Auszug Ende

    Die Anti-Virale Funktion des Speichels wird ebenfalls mehrfach erwähnt, konnte aber leider auf die schnelle nicht auf die entsorechenden Textstellen auf der Website finden (kann diese Information auch noch nachreichen!)
    Noch kurzer Nachtrag zur Blutmenge: Im Forum der Salzburger Aidshilfe (geleitet von DR. Leo Lust , es ist möglich im persönlich Fragen per E-Mail zu schicken) wurde an einer Stelle auch noch gesagt, dass selbst bei Menstruationsblut im Mund das Risiko wohl im Promillebereich liegt! Ich hätte den Artikel ebenfalls gerne einkopiert, aber leider isr das Forum recht unübersichtlich, am besten schaut ihr selber dort mal vorbei, lohnt sich auf jeden Fall!

    Eine Möglichkeit zur weiteren Risikominimierung wäre vielleicht die Sexworkerin zu Fragen ob sie ihre Tage hat oder hatte, gut klingt schon etwas blöd, würde aber zumindest das Risiko bezüglich Menstruationsblut senken.

    Was folgert nun daraus? Ganz einfach, die oben erwähnte Person im Gesundheitsamt ist entweder komplett falsch informiert, oder aber er will P6 Nutzern schlicht und ergreifend Angst einjagen, aus welchen Gründen auch immer! Wegen HIV beim Cunnilingus würde ich mir ehrlich keine Sorgen machen, das Risiko ist meiner Meinung nach wenn überhaupt mehr im theoretischen als im praktischen Bereich zu sehen. Andere STD´s können aber sehr wohl beim Cunnilingus übertragen werden, dieses Risiko muss jeder für sich abwägen.

    Ein längerer Beitrag geht zu Ende, gebt mir ein Feedback wen ihr möchtet, falls Interesse besteht kann ich auch noch auf die Fellatio eingehen.
    Geändert von DEUS EX (08.09.2011 um 19:05 Uhr)

  8. Folgende 8 Benutzer sagen Danke zu DEUS EX für den nützlichen Beitrag:


  9. #31
    Senior Member Avatar von sayonara
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    in meiner Wohnung...bietet sich an;-)
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    Ein für sich selber "gültiges" Bild muss sich eh jeder selber erstellen und vor sich verantworten, aber ich denke, Deine Mühe ist dabei durchaus hilfreich!

    Grüßle
    sayonara
    der auf weitere Beiträge gespannt ist
    Send me an angel;-)

  10. #32
    DEUS EX
    Gast

    Danke für das Feedback!

    Vielen dank für das bis jetzt sehr positive Feedback, ich freue mich wenn euch mein Artikel geholfen hat. Ich denke ich werde noch ein paar mehr verfassen, besonders um noch einige genauere Informationen darzulegen, die ich im obigen Artikel noch nicht berücksichtigt habe. Gebt mir aber bitte noch etwas Zeit dafür!

  11. #33
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    Zitat Zitat von hotD0G Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    so mach Ich`s auch...bequemer gehts nicht !

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    Das Ergebnis ist zu über 99,85% zuverlässlich und liegt innerhalb weniger Minuten vor.

    lg micha
    wo hast du denn diese Seite gefunden?!
    hier mal ein kurzer abschnitt der AGB:

    15. Verschiedenes

    15.1. Als Gerichtsstand wird für beide Teile das sachlich zuständige Gericht in St.Petersburg (Rußland ) festgelegt.
    15.2. Für diesen Vertrag und dessen Durchführung gilt ausschließlich russisches Recht.

    Der Versand erfolgt aus unserem Zentrallager in St.Petersburg.

  12. Folgender Benutzer sagt Danke zu panchovilla für den nützlichen Beitrag:

    DWR

  13. #34
    DEUS EX
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    Angespornt durch das positive Feedback auf meinen obigen Artikel, reiche ich nun einen weiteren nach. Der neue Bericht stellt eine kleinere Ergänzung da, um noch zwei offene Fragen zu beantworten. Ich habe diesmal die entsprechenden Artikel verlinkt (ich hoffe es funktioniert). Bei den zitierten Texten werde ich, soweit es mit möglich ist, immer nur auf seriöse Quellen zurückgreifen, im Internet wird ja leider gerade zu HIV und STD´s (engl.: sexually transmitted diseases) viel blanker Unsinn und Panikmache verbreitet!

    Zuerst noch ein Nachtrag zu dem Thema Blut in der Vaginalflüssigkeit. Wieder zitiere ich einen Text aus dem Forum der Salzburger Aidshilfe. Darin antwortet Dr. Leo Lust auf eine Frage eines Users.

    http://www.aidshilfe-salzburg.at

    Link zum ganzen Artikel: (irgendwie hatte die Verlinkung nicht geklappt, wahrscheinlich zu lange Adresse, einige Buchstaben wurden "verschluckt", deshalb jetzt einfach in Textform, könnte mir jemand sagen warum es mit der Verlinkung nicht geklappt hat?)

    http://aidshilfe-salzburg.at/forum/h...ationsblutoral


    Auszug Anfang

    Beim Oralverkehr mit einer Frau gilt immer die Faustregel, dass man das Blut auch bemerken bzw. auch tatsächlich schmecken müsste. Nicht schmeckbare Blutmengen hingegen reichen für eine HIV-Infektion nicht aus, da sie durch den Speichel viel zu sehr verdünnt würden, sodass die Virenkonzentration für eine Übertragung zu dünn wäre. Selbst bei schmeckbaren, infektiösen Blutmengen liegt das Risiko aber lediglich im Promillebereich und ist daher nur minimal. Da Sie nicht einmal Blut geschmeckt haben, bestand also kein Risiko bezüglich HIV, bezüglich Hepatitis C allerdings schon, da diese viel ansteckender als HIV ist.

    Auszug Ende

    Jetzt noch die anti-virale Wirkung des menschlichen Speichels. Der nun folgende Text stammt aus einem Skript für Studenten der Zahnmedizin mit dem schönen Titel: „Speichel & Mundgesundheit – Ein Skript für Studenten zur Examensvorbereitung“ veröffentlicht von der Justus-Liebig-Universität Gießen. Das Skript ist über seinen Titel bei Google zu finden.

    Auf Seite 19 heißt es zu den Aufgaben des menschlichen Speichels:
    „Antibakterielle Aktivität: Die direkten Hemmeinflüsse von Speichelkomponenten auf Mundbakterien, Viren und Pilze tragen unter physiologischen Bedingungen zu einem ökologischen Gleichgewicht in der Mundhöhle bei. …“

    Somit hat der Speichel beim Cunnilingus eine doppelte Schutzfunktion:
    1. Verdünnung – senkt Viruskonzentration im Vaginalsekret
    2. Anti-virale Funktion hemmt Viren in ihrer Aktivität

    Beim nächsten Mal gibst es noch eine sehr informative Studie zum HIV-Risiko beim Oralverkehr, welche mit Paaren durchgeführt wurde in denen ein Partner HIV-positiv war. Ferner gebe ich einen kurzen Überblick über Geschlechtskrankheiten (STD´s) die beim Cunnilingus übertragen werden können.

    So das wars mal wieder, macht was Sinnvolles draus!
    Schöne Grüße von DEUS EX!
    Geändert von DEUS EX (12.09.2011 um 18:07 Uhr)

  14. Folgende 6 Benutzer sagen Danke zu DEUS EX für den nützlichen Beitrag:


  15. #35
    DEUS EX
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    Akte Cunnilingus Teil 3 von 5

    Hallo zusammen, ich habe mal wieder einen Beitrag verfasst!

    Wie oben bereits erwähnt wollte ich zum Thema Cunnilingus noch ein paar Informationen geben. Ich will zum Thema Cunnilingus (ich liebe das Wort!) maximal noch 2 weitere Beiträge veröffentlichen, irgendwann ist es ja auch mal gut.

    Zuerst ein Text aus dem Forum des Gesundheitsamtes „Kreis Stormarn“, eine Antwort eines Mitarbeiters auf die Frage eines Users zum Risiko HIV beim Oralverkehr im Allgemeinen. Es wird dabei auf mehrere Studien eingegangen, besonders von Interesse ist dabei die Studie über Paare in denen ein Partner mit HIV-Infiziert war, diese werde ich falls möglich noch komplett nachreichen.

    Diesmal werden die Links zu der Website hoffentlich funktionieren! (Habe extra deshalb das Test-Forum auf den Kopf gestellt )

    http://foren.kreis-stormarn.de/view/thread/1963/0/

    Auszug Anfang

    Ich kenne keine Studien und auch keine persönlichen Fälle von HIV-Infektionen bei Cunnilingus. Wenn ich Infektionsstatistiken sehe, gibt es auch bei Frauen, die Frauen lieben, erfreulich wenige Infektionen (bei zu unterstellender hoher Cunnilingusfrequenz), und die wenigen Einzelfälle sind m. W. alle auf die bekannten Übertragungswege zurückführbar gewesen.
    Das gleiche gilt bei Fellatio für die Person, die ihren Penis in einen Mund einführt.
    Eine wenige Jahre alte Übersicht, die ich auf der Seite des RKI gelesen habe (www.rki.de), konnte global weniger als 10 Fälle von Infektionen bei Aufnahme von Ejakulat im Mund bei Fellatio zusammenfassen. Das ist nicht viel, zeigt aber, dass diese Praktik ein kleines Infektionsrisiko hat.
    Da es wenige Fälle gibt, die es aber eben doch gibt, hat sich schon vor mehr als 20 Jahren die Aussage formiert: Blasen ohne Ejakulation ist safer, wichtig ist, den Penis rauszunehmen, bevor ejakuliert wird. An der Korrektheit dieser Präventionsbotschaft habe ich keine Zweifel.
    Es gibt daher seit AIDS aufgetaucht ist in schwulen Kreisen sicher sehr viel Fellatio ohne Kondom und wenn es zum AV kommt, wird ein Kondom angewendet. Ergebnis: Keine Infektion.
    Bei Langzeitstudien mit Paaren, bei denen eine von beiden Personen infiziert war, wurden die safer sex – Botschaften schon vor vielen Jahren immer wieder wissenschaftlich untermauert.
    Wenn es zu Infektionen kam, dann immer nur bei Paaren, die GV oder AV zumindest gelegentlich ohne Kondom gemacht haben. OV hat bei diesen mir bekannten Langzeitstudien nie zu einer Infektion geführt, was ja, wäre es eine Gefahr, bei Paaren zu erwarten gewesen wäre, die GV und AV konsequent mit Kondom gemacht hatten.

    Dass Herr Frank im Forum sich über die Zeit zu widersprechen scheint, stimmt nicht. Das gelegentlich erwähnte theoretische Risiko ist ein bleibendes theoretisches. Was die Praxis anlangt, gibt es kein beobachtbares Risiko (bei Cunnilingus und Fellatio ohne Ejakulation), dem widerspricht nicht, dass es theoretisch konstruierbar ist.
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der weiteren Recherche. Wenn Sie je von einem dokumentierten Fall einer HIV-Übertragung bei Cunnilingus oder Fellatio ohne Ejakulation im Mund lesen, wäre ich Ihnen für einen Hinweis sehr dankbar.

    Auszug Ende

    Ich denke der Textauszug spricht für sich!

    Wer auf der Website weiter liest wird feststellen, dass es anscheinend doch einmal einen ungeklärten Verdachtsfall gegeben hat.

    Auszug Anfang

    ich bin auf einen alten Fall gestoßen, ein damals 60 Jahre alter Mann wurde HIV-positiv getestet und hatte, bedingt durch eine Diabetes, erektile Dysfunktion, so dass sein Risiko in ca. 2 Jahre dauernden ausschließlich oralen Praktiken mit einer i.v. - drogenabhängigen Prostituierten zu liegen schien. Mir ist nicht bekannt, ob er weitere Risiken hatte und ob die Prostituierte als positiv bekannt war.

    Die Quelle ist:
    AIDS-FORSCHUNG (AIFO), Mai 1989
    und dort wird als Quelle angegeben:
    Spitzer, P.G., Weiner, N.J.: Transmission of HIV infection from a woman to a man by oral sex. N. Engl. J. Med. 320; 251(1989).

    Auszug Ende

    Wegen diesem einen Fall würde ich mir jetzt mal keine Gedanken machen denn:
    1. Die Sachlage des beschriebenen Falls ist nicht eindeutig, zu viele Unsicherheitsfaktoren.
    2. Selbst wenn es durch den Cunnilingus zu einer HIV-Infektion gekommen wäre, ist das Gesamtrisiko für den Einzelnen immer noch absolut minimal, es hätte ja dann bisher nur einen einzigen Fall gegeben – eher hat man den Sechser im Lotto oder ein Asteroid fällt einem auf den Kopf!

    Ich denke das langt für heute ,wie oben erwähnt, 2 Beiträge zum Cunnilingus gibt es noch!

    DEUS EX wünscht euch alles Gute!

  16. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu DEUS EX für den nützlichen Beitrag:


  17. #36
    Senior Member Avatar von Droggelbecher
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    Wenn ich kurz dazwischen reden darf:
    Mir machen vor allem die chronisch verlaufenden Erkrankungen wie HIV und Hepatitis in Bezug auf Oralverkehr Sorgen.

    Für HIV scheint das Risiko bei Oralverkehr verschwindend gering zu sein. Schließlich wird eine Postexpositionsprophylaxe sogar dann nicht empfohlen, wenn Sperma eines definitiv HIV-Positiven in den Mund gerät:
    http://www.hivinfo.de/cms/index.asp?...2359&aboo=2198

    Gegen Hepatitis A kann man sich impfen lassen und sie verläuft nie chronisch. Hepatitis B zwar schon und sie wird vor allem sexuell übertragen, aber auch hier ist eine Impfung möglich.
    Also alles bestens? Über Hepatitis C hatte ich mir bisher wenig Gedanken gemacht. Leider gibt es hier keine Impfung und sie verläuft oft chronisch. Zwar wird sie vor allem über Blut übertragen, aber u.U. auch sexuell. Und so Standard wie ich dachte ist die Regelpause bei SDL offenbar nicht...
    Geändert von Droggelbecher (18.09.2011 um 21:43 Uhr) Grund: Typo
    All the truth in the world adds up to one big lie.
    (Bob Dylan)

  18. #37
    DEUS EX
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    Sehr gute Fragen mein Freund Droggelbecher!
    Also wegen HIV brauchst du dir beim ungeschützten Oralverkehr (sowohl Cunnilingus als auch Fellatio) keine Sorgen zu machen. Auf die Fellatio will ich nach dem Cunnilingus übrigens als nächstes eingehen, da in der heutigen Zeit gerade zu Risiken des Oralverkehr sehr viele Fragen und Ängste herrschen.

    Für eine gute Informationsbasis zu HIV und STD´s empfehle ich die du von mir sehr geschätzte "Aidshilfe Salzburg" im Internet.

    Zu Hepatitis A und B hast du ja eigentlich schon alles relevante gesagt, eine Hep.-B Impfung sollte eigentlich zur "Grundausstattung" gehören, wenn man sexuell aktiv ist.

    Deine Frage zu Hepatits C kann ich momentan selber nicht ganz genau beantworten, ich versuche es trotzdem. Soweit ich weis besteht die Hauptinfektionsgefahr beim ungeschützten GV/AV. Über Menstruationsblut im Vaginalsekret wäre eine Übertragung beim Cunnilingus aber denkbar, Gefahr wohl eher gering.

    Doch um dich zu beruhigen: Die Hauptrisikogruppe für Hep.-C sind Heroinabhängige welche sogenanntes Neddlesharing (eine Heroinspritze wird von mehreren Personen nacheinander benutzt) betreiben. Außerdem ist Hep.-C über Alltagskontake (z.B. frisches Blut an Türklinke) nur sehr selten bis gar nicht übertragbar. Dies bedeutet: Solange du nicht gerade auf dem Drogenstrich unterwegs bist, dürfte das Risiko auf eine Hep.-C Infizierte Sexworkerin zu treffen wohl eher gering sein.

    Außerdem ist ja so, das sich der Großteil der Sexworkerinnen auch selbst regelmäßig einer Untersuchung wegen HIV und STD´s unterziehen, schließlich sorgen sich die Frauen ja auch genauso um ihre Gesundheit wie du und ich. Zudem würde eine ausgebrochene Geschlechtskrankheit letztlich zu Umsatzeinbußen führen.

    Zu Hep.-C Werde aber auf jeden Fall mal weiter Recherche betreiben - im nächsten Beitrag von mir gibt es mehr dazu. Versprochen!

    Ganz ohne gesundheitliches Risiko wirst du im P6 wohl nie unterwegs sein, leider.

    Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen!

  19. Folgender Benutzer sagt Danke zu DEUS EX für den nützlichen Beitrag:


  20. #38
    Senior Member Avatar von Droggelbecher
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    Hallo DEUS EX,

    ja, das Risiko bei Hepatitis C ist auf sexuellem Weg gering und für Oralverkehr sehr gering einzuschätzen. Trotzdem stört es mein bisher achso heiles Bild gerade etwas. Hier eine Promotion zum Thema STD bei Prostituierten:
    http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokser...=989582051.pdf
    Darin hatten auch 4,5% der Prostituierten HCV. Die Autoren vermuten eher andere Infektionswege: verschwiegener intravenöser Drogengebrauch, Schwangerschaftsabbrüche usw.
    Auch die anderen Zahlen hatte ich nicht so hoch erwartet. Nur HIV wurde nicht nachgewiesen. Und es wurden nur die untersucht, die tatsächlich auf eigenen oder fremden Wunsch beim Gesundheitsamt vorstellig wurden. Stichwort "freiwillige Erstuntersuchung". Ich habe allerdings wirklich nur sehr oberflächlich reingeguckt.

    Zitat Zitat von DEUS EX Beitrag anzeigen
    Außerdem ist ja so, das sich der Großteil der Sexworkerinnen auch selbst regelmäßig einer Untersuchung wegen HIV und STD´s unterziehen, schließlich sorgen sich die Frauen ja auch genauso um ihre Gesundheit wie du und ich. Zudem würde eine ausgebrochene Geschlechtskrankheit letztlich zu Umsatzeinbußen führen.
    Das hoffe ich sehr. Zumindest in den Wohnungen wird ganz gut auf die Damen Acht gegeben, so mein Eindruck. Beim Club bin ich mir da nicht so sicher. Aber ohne jemandem was zu unterstellen: Nur eine bekannte STD würde zu Umsatzeinbußen führen.
    All the truth in the world adds up to one big lie.
    (Bob Dylan)

  21. #39
    DEUS EX
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    HCV Teil 1

    Erst mal Hallo zusammen!
    Es geht wieder in eine neue Runde zum Cunnilingus!

    Noch ein wichtiger Hinweis in eigener Sache:
    Meine drei wichtigsten Informationsquellen sind in einem extra Themenbeitrag im Gesundheitsforum zu finden!


    Wie ihr aus den obigen Beiträgen herauslesen konntet war ja die Frage nach dem Hepatitis C (abgekürzt: HCV) Risiko beim Cunnilingus aufgekommen. Nachdem ich mir die Datenlage etwas betrachtet habe wurde mir schnell klar, dass die Thematik ziemlich komplex ist und einem schnell über den Kopf wächst. Aus diesem Grund wird’s doch noch ein paar mehr Beiträge von mir geben. Ihr müsst ja nicht alle lesen, aber freuen würde es mich natürlich trotzdem.

    Dieser Beitrag wird erstmal mehr allgemein auf HCV eingehen.
    Ich will möglichst umfassend informieren, um jeden die Möglichkeit zu geben sich selbst eine Meinung zu bilden. Fern liegt mir jede Form von Panikmache, sondern eine objektive Betrachtung der jeweiligen Risiken. Außerdem will ich noch darauf hinweisen, dass ich selbst kein Mediziner bin, sondern lediglich versuche als Laie über das Thema der Geschlechtskrankheiten zu informieren.

    Meiner Meinung nach ist die HCV nach HIV wohl die riskanteste sexuelle Erkrankung, die man sich beim Sex einfangen kann. Es gibt bisher keinen Impfstoff, der Verlauf ist oft chronisch, schwere Leberschädigungen können daraus resultieren, die medikamentöse Behandlung ist zwar möglich aber leider nicht immer voll wirksam.

    Wikipedia gibt einen guten ersten Überblick zu HCV

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hepatitis_C

    Ebenso sehr informativ:

    http://www.aidshilfe-salzburg.at/faq
    (Der Text findet sich unter der Rubrik Hepatitis, die zwei letzten Fragen)

    Textauszug Anfang

    Was ist eine Infektion mit Hepatitis C?
    Hepatitis C ist eine Entzündung der Leber, die auf der ganzen Welt verbreitet ist. Schätzungen zufolge leben in Österreich 100 000 bis 150 0000 Betroffene, die unter einer chronischen Hepatitis C leiden, in Deutschland sind es in etwa eine halbe Million Erkrankte. Nach einer Ansteckung bleibt die akute Hepatitis C meist unbemerkt, da deren Symptome, welche zwei Wochen bis sechs Monate nach der Infektion auftreten, denen einer leichten Grippe ähneln. Viele Betroffene wissen deshalb oft über Jahre lang selbst nichts von ihrer Erkrankung.

    Im Gegensatz zur Hepatitis B nimmt Hepatitis C häufig einen chronischen Verlauf, nämlich in 50 bis 80 Prozent aller Fälle, was gefährlich ist, da eine permanente Entzündung der Leber zu einer Leberzirrhose oder gar zu einem Leberkrebs führen kann. Auch bei einer chronisch gewordenen Hepatitis C sind die körperlichen Beschwerden sehr allgemeiner Natur, wie z. B. Müdigkeit und ein Gefühl allgemeiner Schwäche oder Leistungsabfall.

    Die Viren von Hepatitis C befinden sich hauptsächlich im Blut. Demnach ist das Risiko dann besonders hoch, wenn infektiöses Blut auf verletzte Haut, auf eine Schleimhaut (z. B. Regelblut beim Genital- oder Oralverkehr, Blut bei Verletzungen des Afters oder der Darmschleimhaut beim Analverkehr) oder direkt in die Blutbahn gerät (z. B. beim Needle-Sharing). Die meisten Menschen, die sich mit dem Virus infizieren, sind Drogensüchtige, welche gebrauchte Spritzen benutzen. Aber auch Tattoo- und Piercingstudios, die ihre Instrumente nicht ordnungsgemäß desinfizieren, gefährden ihre Kunden. In seltenen Fällen kann eine Schwangere während der Schwangerschaft oder der Geburt die Infektion auf das Kind übertragen. Über Bluttransfusionen und Blutprodukte kommt es heute kaum noch zu Infektionen, weil die Testverfahren so zuverlässig und sicher sind, dass in den meisten Fällen ein Spender, welcher Hepatitis-C-Träger ist, rechtzeitig von der Blutspende ausgeschlossen werden kann.

    Der beste Schutz vor einer Infektion mit Hepatitis C ist Safer-Sex, also Sex mit Kondom. Eine Impfung gibt es bis heute nicht. Junkies sollten ihr Spritzbesteck keinesfalls mit anderen teilen. Je früher eine akute Infektion erkannt und behandelt wird, desto eher lässt sich ein chronischer Verlauf verhindern. Bei bereits chronischem Verlauf kann der behandelnde Arzt Interferon oder Ribavirin verordnen. Die Nebenwirkungen der Therapie können hierbei jedoch sehr heftig ausfallen: Fieber, Müdigkeit, Haarausfall, Fehlfunktionen der Schilddrüsen oder gar psychische Erkrankungen, wie z.B. Depressionen, Aggressionen und Angstzustände, können die Folge sein. Zudem schlagen die Medikamente nicht bei jedem Betroffenen an, die Heilungsraten liegen aber bei konsequenter Behandlung je nach Genotyp des Virus, Viruslast, Dauer der Erkrankung und Schädigungsgrad der Leber bei 50-80%.

    Sind alltägliche Wunden und Verletzungen Eintrittspforten für Hepatitis C?
    Hepatitis C ist etwa zehnmal infektiöser als HIV, weshalb es in sehr seltenen Fällen (genaue Zahlenangaben liegen nicht vor) schon über kleine Wunden, in die fremdes infektiöses Blut gelangt ist, zu Ansteckungen gekommen ist. Wie gesagt: Dies passiert nur sehr selten, weshalb man sich im Alltag keine Sorgen machen muss, sich zufällig und unbemerkt zu infizieren. Das Risiko diesbezüglich liegt mehr im theoretischen als im praktischen Bereich.

    Textauszug Ende

    Das wars für heute, bis zum nächsten mal!

  22. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu DEUS EX für den nützlichen Beitrag:


  23. #40
    DEUS EX
    Gast

    Studie zu HIV-Risiko beim Oralverkehr

    Erst mal Hallo zusammen!

    Hiermit reiche ich noch eine sehr aufschlussreiche Studie zum HIV-Risiko beim Oralverkehr, mit etwas Verspätung, nach.

    Quelle:
    http://www.infekt.ch/kategorien/lehr...iv-risiko.html

    Bitte lest den kompletten Beitrag weil am Schluss noch etwas sehr wichtiges zu Geschlechtskrankheiten gesagt wird!
    Oralverkehr ohne Gummi: Wie hoch ist das HIV-Risiko?

    von Pietro Vernazza, 10. Juni 2002 / angepasst am 28. Februar 2011

    Seit 15 Jahren haben sich die Safer-Sex Empfehlungen nicht geändert. Eigentlich erstaunlich, denn 1987 wusste man noch relativ wenig zur Übertragung von HIV. Eine Studie aus Spanien bestätigt, dass die alten Safer-Sex Regeln auch heute noch zutreffen.

    Es war schon immer bekannt, dass das Risiko, sich beim Oralverkehr anzustecken, sehr klein ist. Sicher geringer als beim ungeschützten Vaginalverkehr oder Analverkehr. In dieser Spanischen Studie wurde nun erstmals bei festen Partnerschaften das Risiko einer HIV-Übertragung auf den festen, HIV-negativen Partner untersucht.

    Einschlusskriterium: Immer geschützter GV, ungeschützter Oralverkehr Insgesamt wurden 292 heterosexuelle Partnerschaften untersucht. Doch in diese Studie eingeschlossen wurden nur die 135 Paare, die:
    • immer nur geschützten Geschlechtsverkehr,
    • regelmässig ungeschützten Oralverkehr hatten, und
    • die- keine anderen Sexualbeziehungen pflegten.
    Bei allen Paaren war jeweils ein Partner positiv, in 110 Paaren der Mann, in 25 die Frau. Die Paare wurden alle 6 Monate untersucht.

    Über die vielen Jahre kam es zu 19"316 einzelnen Episoden von Oralverkehr. 96 HIV-negative Frauen haben insgesamt 8965 mal Fellatio mit ihrem HIV-pos. Partner praktiziert, bei einem Drittel davon mit Ejakulation in den Mund. Umgekehrt gaben 24 Männer an, regelmässig ihre HIV-positive Partnerin oral zu befriedigen (cunnilingus, total 614 mal) und wurden insgesamt über 1000 mal oral befriedigt (40% mit Ejakulation in Mund).

    Keine Infektion der HIV-negativen Partner: Die Studie bestätigt die bisherige Safer-Sex-Strategie: Keine der über 19"000 Episoden von ungeschütztem Oralverkehr führte zu einer HIV-Übertragung. In einer festen Partnerschaft ist das Risiko einer Übertragung durch Oralverkehr somit zu vernachlässigen. Selbst nach über 3000 Episoden von Samenerguss im Mund (Mann HIV-pos.) kam es nicht zu einer Übertragung. Das Risiko, sich in einer festen Partnerschaft mit HIV zu infizieren, wurde in früheren Studien auf ca. 3/1000 Geschlechtsakte geschätzt. Das in dieser Studie berechnete Risiko für den Oralverkehr liegt wesentlich tiefer, es war hier 0%, könnte aber maximal 0.5/1000 orale Kontakte betragen (oberes 95%-Vertrauensintervall).

    Achtung STD"s! Die Studie erfolgte bei monogamen Paaren. Doch was wir schon länger wissen: Geschlechtskrankheiten (STD) erhöhen das Risiko einer Übertragung von HIV stark, auch beim Oralverkehr. In einer monogamen Partnerschaft ist das Risiko einer STD natürlich minim. Personen mit häufigem Partnerwechsel haben ein gewisses Risiko, sich mit einer STD anzustecken. Ob dann das Risiko einer HIV-Übertragung beim Oralverkehr auch vernachlässigt werden kann, ist zu bezweifeln.Quelle: Romero et al. AIDS 2002;16:1296-7

    Außerdem ist darauf hinzuweisen das eine Ejakulation in den Mund immer ein gewisses HIV-Risiko birgt, wenn auch nur gering. Es gibt hierzu dokumentierte Fälle!

    Quelle:
    http://foren.kreis-stormarn.de/view/thread/1963/0/ (2. Beitrag)

    Eine wenige Jahre alte Übersicht, die ich auf der Seite des RKI gelesen habe (www.rki.de), konnte global weniger als 10 Fälle von Infektionen bei Aufnahme von Ejakulat im Mund bei Fellatio zusammenfassen. Das ist nicht viel, zeigt aber, dass diese Praktik ein kleines Infektionsrisiko hat.
    Da es weinige Fälle gibt, die es aber eben doch gibt, hat sich schon vor mehr als 20 Jahren die Aussage formiert: Blasen ohne Ejakulation ist safer, wichtig ist, den Penis rauszunehmen, bevor ejakuliert wird. An der Korrektheit dieser Präventionsbotschaft habe ich keine Zweifel.
    Bis demnächst DEUS EX!

    Geändert von Satyros (18.10.2011 um 22:48 Uhr) Grund: Zitat mit vB-Code kenntlich gemacht

  24. #41
    Senior Member Avatar von Mario 2.0
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    Smile Auch wenn jetzt gleich einer schimpft ...

    ... erst mal DANKE für die Info!!!

    Mir fällt dabei spontan das Auto fahren ein. Welches Risiko es darstellt und wieviel Spaß es machen kann. Nicht JEDES MAL und auch nicht JEDEN TAG. Es kommt auf die Tagesform, das Verkehrsaufkommen und die Teilnehmer an ... in Abwägung von Risiko und Nutzen bzw. Spaß werde ich weiterhin am Verkehr teilnehmen ... ORAL und MOTORISIERT ... nicht JEDES MAL und auch nicht JEDEN TAG!!! ... JEDEM DAS SEINE und nochmals DANKE für die Info!!!

    Gruß an ALLE
    Geändert von Mario 2.0 (17.10.2011 um 20:11 Uhr) Grund: ... total normal ... natur pur !!!
    ALLES braucht SEINE zeit - ALLES hat SEINE zeit...

    ... ? - endlich ahnungslos & mit freude dabei .

    ... fuck for peace - lutschen lassen bis zum bittersüßen ende.

  25. #42
    DEUS EX
    Gast

    Risiken und Nebenwirkungen - beim (Straßen)Verkehr

    Das Beispiel mit dem Straßenverkehr ist wirklich gut gewählt! I

    Ich denke fast alles im Leben ist nun einmal mit einem gewissen Risiko behaftet, absolute Sicherheit wird es leider wohl nie geben. Sei es auf der deutschen Autobahn oder beim Sex in deutschen Betten. Das einzige was wir tun können ist das Risiko so gut wie nur möglich zu minimieren oder es zumindest versuchen realitätskonform einzuschätzen. Oft gehört aber auch der Faktor Glück dazu!

    Wobei ich das Risko bei einem Autounfall zu sterben für wesentlich größer halte als sich mit HIV zu infizieren, solange man keinen ungeschützten Vaginal- / Analverkehr praktiziert!

    DEUS EX
    Geändert von DEUS EX (18.10.2011 um 21:35 Uhr)

  26. #43
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    Hat jetzt zwar nix mit dem ursprünglichen HIV-Thema zu tun, aber schlechte Nachrichten sind es trotzdem:

    WHO warnt vor unheilbaren Tripper

  27. #44
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    http://www.who.int/mediacentre/news/...a_20120606/en/

    For more information please contact:

    Tarik Jasarevic,
    Communications Officer
    Mobile: +41 793 676 214
    Telephone: +41 22 791 5099
    E-mail: jasarevict@who.int

  28. #45
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  29. #46
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    "marauder" hat auf der 1. seite auf eine aidshilfeseite aus österreich
    hingewiesen.
    dort steht, dass bei oralverkehr menstruationsblut in den mund gelangen kann.

    verstehe ich das richtig, dass menstruationsblut nur dann vorhanden ist, wenn
    die frau ihre tage hat (dann lecke ich sie sowieso nicht) und man die restlichen tage "sicher" lecken kann, weil dann kein menstruationsblut vorhanden ist?

  30. #47
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    Ja das ist dann ....

    @ abcdzz

    ..... wenn die Frau Ihre Tage hat.

    Stellt sich nur die Frage ob die Frau das sagt .
    Manche Frauen arbeiten zum Beispiel in der Sakura fast jeden Tag. Mir ist manchmal schon fraglich wie die das machen.

  31. #48
    Gesperrter Erpresser
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    Mit einem Schwämmchen.

    https://shop.strato.de/WebRoot/Store..._web_Feb10.pdf

    Bin eben ein Frauenkenner.

    Oder die Pille ohne Pause hintereinander nehmen. Hat meine Ex vor/im Urlaub gemacht.

    Aber Schwämmchen ist bei Huren bekannt und bewährt.

  32. #49
    Bubu
    Gast

    Cool

    Zitat Zitat von Yofried Beitrag anzeigen
    Hi!

    Ich war eben beim Gesundheitsamt Stuttgart, und der Mitarbeiter sprach routinemäßig über die Übertragungswege, und der stellte folgende 3 Praktiken (sofern ungeschützt) bzgl. Risiko völlig gleich: normaler GV, AV (v.a. für die/den Gefickte(n)) und Oralverkehr (für den/die Leckende(n)/Blasende(n).

    Aus den bisherigen Quellen und sogar aus einer Ratgebersendung im Radio weiß ich, daß Oralverkehr als deutlich weniger riskant eingeschätzt wird als GV/AV.

    Deshalb hakte ich an der Stelle nach. Der Mitarbeiter belehrte mich, daß dem nicht so sei. Auch die Speichel-Abtöt-Theorie sei nicht zutreffend, da die Enzyme im Speichel auf Zucker ausgerichtet seien, beim Virus handle es sich jedoch um ein Eiweiß. Somit kann der Virus dort genauso überleben wie in Scheiden- oder anderen Flüssigkeiten, bevor er in die Blutbahn gelangt.

    Mehr noch: Er sagte, daß Cunnilingus für Hetero-Männer der Infektionsweg schlechthin sei, da der Penis beim GV eine geringere Angriffsfläche biete als die Mundschleimhäute. (im umgekehrten Fall sei FO und FT für die Frau hochriskant. Infektionsmäßig gibt es keinen scharfen Übergang zwischen FO und FT, denn auch schon beim FO nimmt die Frau Flüssigkeit auf ("Lusttröpfchen" u.s.w.)

    Er fügte hinzu, daß der "risikoarme Oralverkehr" als letzte Domäne für eine ungeschützte Verkehrsart gilt, dies jedoch ein Trugschluß sei.

    Wenn dem wirklich so ist, dann hat das entscheidende Auswirkungen auf mein Verhältnis zu Paysex. Wenn das Lecken einer Frau ungeschütztem GV gleichkommt, dann verliert der ganze Paysex für mich seinen Sinn. Da man in der heutigen HIV-Zeit potentielle Partnerinnen auch nicht mehr selektieren kann nach "frischen Bockschein" oder "kein Bockschein" (wurde durch HIV ad absurdum geführt), ist der einzige Schutz (sofern man Cunnilingus durchführen will) nur noch genaue Beobachtung der Hure und Risikoabschätzung (welche Praktiken erlaubt sie? Wie nötig hat sie schnelles Geld? Wie abhängig ist sie vom Geschäft?)

    Und da bleiben verdammt wenige Huren übrig, denn es ist einfach so, daß die meisten regulären Betriebe mindestens FO anbieten, und erschreckend häufig FT. Sollten die Aussagen des MA Gesundheitsamt in voller Härte zutreffen, so ist die Kondombenutzung dieser Frauen bei GV (vor allem der FT-Frauen) absolut lächerlich. Wie Motorradfahren mit 500€-Helm, aber in Badehosen.

    Um so sinnvoller war jetzt der HIV-Test für mich.

    Diese verdammten Krankheiten, v.a. HIV, vermiesen Paysex (ebenso auch ONS). Und auf Cunnilingus verzichten (ok, für manche ist das nicht wichtig. Für mich gehört es zum Erlebnis dazu) - nee, da kann ichs mir lieber selber machen.

    An dieser Stelle würde mich mal eine amtliche Statistik am (Ex)Hurenanteil der HIV-Infizierten interessieren. Denn 1.) durch die Aussagen MA GA Stuttgart und 2.) durch die hohe Verbreitung der Praktiken FO und FT müßte dieser Anteil tatsächlich sehr hoch sein.

    nachdenkliche Grüße
    Yofried
    Schau mal,
    http://www.aidshilfe-salzburg.at/faq...kehr-anstecken

    http://www.aidshilfe-salzburg.at/inh...hilfe-services


    Die Ösis sind zwar auch katholisch, aber so spinnen wie die
    Bayern tun sie nicht.

    In BW sind hauptsächlich Protestanten.
    Ich habe ich schon in meiner Mischehe festgestellt,
    dass die noch schimmer sein wollen, als es der Papst erlaubt.

    Und schlimmer als die Bayern.
    Gott sei danke haben wir jetzt eine grün-rote Regiereung.
    Bis sich die andre Denke auch in den Ämtern durchsetzt,
    wird noch eine Zeit vergehen!

  33. BW7 Portal
  34. Folgender Benutzer sagt Danke zu Bubu für den nützlichen Beitrag:


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