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Thema: Regelkonforme Klärung

    BW7 Portal
  1. #1
    Senior Member Avatar von Merlin
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    Regelkonforme Klärung

    Nun im OfTopic


    Zitat Zitat von Moreteen Beitrag anzeigen
    Da wir uns ja gegenseitig so nette Abkürzungen geben. Für JHN als Erklärung:
    Wenn Du in der Sakura als Prostituierte arbeiten willst brauchst Du:
    1.) alle 2 Jahre Arbeitspapiere. Wenn Du unter 21 Jahre alt bist jedes Jahr.
    2.) die jährliche Bestätigung einer Beratung beim Gesundheitsamt.
    Beides muss im Original mitgeführt werden. Das Sakura ist für die Kontrolle verantwortlich
    3.) Das Sakura will zusätzlich eine monatliche Bestätigung in der machgewiesen wird dass eine
    Gesundheitsuntersuchung statt gefunden hat

    Bei so viel Bürokratie kann schon mal was schief gehen.

    @Amor69 danke dass Du um meine Rechtssicherheit so besorgt bist
    Zitat Zitat von Merlin Beitrag anzeigen
    Das sind lediglich 3 Punkte
    Das müsste jetzt doch zu schaffen sein!

    Frage an dich als ausgewiesenenExperten
    Wer als Prostituierte bei einer Agentur arbeitet, so wie Becca Peel, braucht das also alles nicht ??
    Eine Kontrolle durch die Agentur ist auch nicht Vorschrift?
    Als Laie würde ich mich darüber doch sehr wundern, wenn das im Gesetz nicht für alle Prostituierten gleich geregelt wäre

    Dass das in der Sakura ordnungsgemäß läuft, davon bin ich überzeugt
    Wie läuft das aber bei der Agentur?

    Du bist in dem Thema aber sicher besser drinnen als ich

    Im übrigen, auf dem Agenturphoto von Becca ist auf dem identischen Bildausschnitt auch kein Taatoo zu sehen
    Also ist das Agenturphoto auch retuschiert?!

    Zu den Abkürzungen
    Bitte nehme doch geflissentlich davon Kenntnis, dass der GCC von Silencio an Dich gegeben wurde
    Zitat Zitat von Knatterton Beitrag anzeigen
    Wenn ihr allgemeine Diskussionen und Fragen zu Melde-Pflichten von Prostituierten diskutieren möchtet könnt ihr das gerne im OT. Agentur-Themen oder gegenseitige Namensgebungen haben nichts in einem Thread über Girls in der Sakura verloren.

  2. #2
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    Zitat Zitat von Moreteen Beitrag anzeigen
    3.) Das Sakura will zusätzlich eine monatliche Bestätigung in der machgewiesen wird dass eine
    Gesundheitsuntersuchung statt gefunden hat
    sollte das wirklich so sein wundere ich mich schon ein wenig darüber, dass das Sakura hier den Frauen Vorschriften machen !darf! aber angeblich bei der Kleiderordnung (FKK!) oder den Preisen dies !nicht darf!

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Amor69 für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    der cola-man Avatar von randomness
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    Zitat Zitat von Amor69 Beitrag anzeigen
    sollte das wirklich so sein wundere ich mich schon ein wenig darüber, dass das Sakura hier den Frauen Vorschriften machen !darf! aber angeblich bei der Kleiderordnung (FKK!) oder den Preisen dies !nicht darf!
    Steht explizit so in der AGB

  5. #4
    Senior Member Avatar von frodoauenland
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    Zitat Zitat von Amor69 Beitrag anzeigen
    sollte das wirklich so sein wundere ich mich schon ein wenig darüber, dass das Sakura hier den Frauen Vorschriften machen !darf! aber angeblich bei der Kleiderordnung (FKK!) oder den Preisen dies !nicht darf!
    Wer redet denn von nicht dürfen? In vielen Punkten wird es eine Frage des Wollens sein.

    Zum Thema Kleiderordnung: Ich finde nur leicht verhüllende Kleidung meistens aufreizender als komplett nackt und bin froh, ein paar Dessous zu sehen. Zudem habe ich auf dem Zimmer dann etwas zum auspacken.
    "I believe that sex is one of the most beautiful natural wholesome things that money can buy." - Steve Martin

  6. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu frodoauenland für den nützlichen Beitrag:


  7. #5
    aka Häuptling flinke Zunge Avatar von Hammerjoe
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    Zitat Zitat von Amor69 Beitrag anzeigen
    sollte das wirklich so sein wundere ich mich schon ein wenig darüber, dass das Sakura hier den Frauen Vorschriften machen !darf! aber angeblich bei der Kleiderordnung (FKK!) oder den Preisen dies !nicht darf!
    Zitat Zitat von randomness Beitrag anzeigen
    Steht explizit so in der AGB
    Stehe irgendwie auf dem Schlauch. In den AGB steht ausdrücklich

    Dies gilt unabhängig davon,

    ...
    dass von der Sakura GmbH als Club den männlichen und weiblichen Gästen eine Kleiderordnung vorgegeben wird,
    ...
    Das Leben ist zu kurz um sich auf faule Kompromisse einzulassen

  8. #6
    der cola-man Avatar von randomness
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    Zitat Zitat von Hammerjoe Beitrag anzeigen
    Stehe irgendwie auf dem Schlauch. In den AGB steht ausdrücklich

    Dies gilt unabhängig davon,

    ...
    dass von der Sakura GmbH als Club den männlichen und weiblichen Gästen eine Kleiderordnung vorgegeben wird,
    ...
    Ich weiss nicht ob ich ein bischen durcheinander gekommen bin aber ich glaube es ging mal darum das der Club den SDL's an manchen Mottotagen dazu auffordert ein Abendkleid oder etwas anderes zu tragen. Sonst ist es denen ziemlich egal was Sie anhaben denk ich mal.

  9. #7
    Senior Member Avatar von Curveball
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    Kleiderordnung

    Die Kleiderordnung - also Kleider - in den AGBs des Sakura bezieht sich auf bestimmte Mottotage wie Jubiläumsparty oder Herbstfest. Hier kann per Kleiderordnung das Outfit vorgegeben werden, wie z.B. Abendkleid oder Dirndl. Der Clubbetreiber kann aber nicht per AGB festlegen, daß ein "selbständiger Unternehmer", der in keinem Dienstverhältnis zur Sakura GmbH steht, nackig rumlaufen soll. Wenn die "selbständigen Unternehmer" jedoch freiweilig auf Kleidung verzichten, ist das deren eigene Entscheidung.
    Ich fick halt gern.

  10. #8
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    Zitat Zitat von Curveball Beitrag anzeigen
    Die Kleiderordnung - also Kleider - in den AGBs des Sakura bezieht sich auf bestimmte Mottotage wie Jubiläumsparty oder Herbstfest. Hier kann per Kleiderordnung das Outfit vorgegeben werden, wie z.B. Abendkleid oder Dirndl. Der Clubbetreiber kann aber nicht per AGB festlegen, daß ein "selbständiger Unternehmer", der in keinem Dienstverhältnis zur Sakura GmbH steht, nackig rumlaufen soll. Wenn die "selbständigen Unternehmer" jedoch freiweilig auf Kleidung verzichten, ist das deren eigene Entscheidung.

    So wie ich das sehe, könnte man das über eine Hausordnung regeln.
    DAREDEVIL The Man Without Fear

  11. #9
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    Zitat Zitat von Curveball Beitrag anzeigen
    Die Kleiderordnung - also Kleider - in den AGBs des Sakura bezieht sich auf bestimmte Mottotage wie Jubiläumsparty oder Herbstfest. Hier kann per Kleiderordnung das Outfit vorgegeben werden, wie z.B. Abendkleid oder Dirndl. Der Clubbetreiber kann aber nicht per AGB festlegen, daß ein "selbständiger Unternehmer", der in keinem Dienstverhältnis zur Sakura GmbH steht, nackig rumlaufen soll. Wenn die "selbständigen Unternehmer" jedoch freiweilig auf Kleidung verzichten, ist das deren eigene Entscheidung.
    Wieso sollen etwaige juristische Entscheidungen ungültig "an Motto-Tagen" und vielleicht vielen Tagen sein, aber nicht allen Tagen?
    Wieso kann der Klub-Betreiber den "selbstständigen, männlichen Gästen" (vulgo: Freier) Kleidungsvorgaben machen, aber nicht den weiblichen Gästen?

  12. #10
    Senior Member Avatar von Merlin
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    Die Erstellung dieses Threads erfolgte bekanntlich nicht, weil es Probleme mit der Kleiderordnung in der Sakura gab, sondern weil die Escort Becca Peel nicht wie vorgesehen ihre zeitweilige Tätigkeit in der Sakura aufnehmen durfte.
    Es steht die Frage der notwendigen Papiere im Raum
    Dies ist ja in einem Gesetz seit 2017 geregelt

    Knatterton hat richtigerweise moniert, dass dieses Thema nicht im Berichteforum besprochen werden sollte.
    Die Diskussion startete in diesem Thread https://www.bw7.com/forum/showthread...-Sakura/page39

    etwa ab Posting
    # 1545

    Hier nun meine Sicht :
    Ganz offensichtlich sind die Vorschriften für alle Arten der Prostitution gleich

    Wer also keine komplette und gültige Papiere hat, darf lt. Gesetz weder in einer Agentur noch in einem Club arbeiten

    Daher wurde ihr die Tätigkeit in der Sakura wohl auch nicht gestattet

    Erstaunlicherweise wird Becca Peel von der Agentur auf der Homepage geführt und sicher auch vermittelt.

    Wie kann das sein?


    Es drängt sich der Verdacht förmlich auf, dass Becca Peel in der Agentur illegal beschäftigt sein könnte

    Es ist ja derzeit
    en vouge über die Bürokratie zu jammern, teilweise völlig zu Recht

    In dem vorliegenden Fall sind die Vorschriften jedoch eher niederschwellig und mit vertretbarem Aufwand zu erfüllen
    Es liegt daher wohl eher am nicht wollen, als an der überbordenden Bürokratie

    Zum Schluss noch eine Richtigstellung
    Zitat Zitat von Moreteen Beitrag anzeigen
    Da wir uns ja gegenseitig so nette Abkürzungen geben. Für JHN als Erklärung:
    Wenn Du in der Sakura als Prostituierte arbeiten willst brauchst Du….
    Selbstverständlich will ICH nicht in der Sakura als Prostituierte arbeiten !!

    Ich brauche also überhaupt nichts !
    Geändert von Merlin (21.05.2024 um 01:27 Uhr)

  13. #11
    Senior Member Avatar von Hibiskus
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    Hier Auszüge aus dem Urteil des Kammergerichts Berlin im Fall Artemis

    Einige wichtige Dinge, über die hier diskutiert werden:

    Thema Anwesenheit und Kleider
    ln Bezug auf dieses Vertragsverhältnis galt sowohl hinsichtlich des ,,Ob" des Vertragsschlusses und der
    Auswahl des Vertragspartners als auch hinsichtlich seiner Ausgestaltung der zivilrechtliche Grundsatz der Vertragsfreiheit. Wie der Betre¡ber eines Einkaufszentrums den sich dort einmietenden Einzelhändlern und Dienstleistern im lnnenverhältnis ,,vorschreiben" kann, dass diese ihr Geschäft während der einheitlichen Center-Öffnungszeiten (ebenfalls) für den Publikumsverkehr offen zu halten haben, ist auch eine Vereinbarung zwischen dem Betreiber eines
    bordellartigen Betriebes und der dort (selbständig) tätigen Prostituierten denkbar, nach der die Prost¡tu¡erte verpflichtet ist, ¡hre sexuellen Dienstleistungen für die

    -34-

    komplette Dauer (mindestens) einer ,,Schicht" (neun Stunden pro Tag) den männlichen Gästen des "Artemis" anzubieten, wenn sie sich zur Arbeitsaufnahme an diesem Tag grundsätzlich entschieden und (deshalb) den Eintritt bezahlt hat. Eine darüber hinausgehende (einseitige) Festlegung von Arbeitszeiten für die im ,,Artemis" tätigen Prostituierten - im Sinne eines ,,Schichtplanes", wie es ihn für Reinigungs- und Tresenkräfte, "Hausdamen" und Mitarbeiter der Security gab - gab es nicht.
    ...........
    In der Wahl ,,ihrer Schicht" waren aber auch sie frei. Alle Prostituierten konnten zudem - worauf auch das Landgericht in dem angefochtenen Beschluss hingewiesen hat - jederzeit und ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist ihre Tätigkeit im "Artemís" beenden. Gleiches gilt für die Vereinbarung einer bestimmten "Kleiderordnung", wobei bereits die Bezeichnung des "Artemis" als ,,FKK(-Sauna-) Club" ein unbekleidetes Täitigwerden der dort ihre sexuellen Dienste anbietenden Frauen nahe legt.
    Angesichts des Umstandes, dass die Prostituierten im ,,Artemis" in jedem Falle von ihrem Freier (in bar) bezahlt wurden und die gesamten direkt vereinnahmten "Stichgelder" auch behalten und keinen Anteil daran, ganz gleich ob prozentual oder betragsmäßig festgelegt, an die ,,Artemis GmbH" oder ihre Geschäftsführer abgeführt haben, ist mit einiger Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sie neben dem
    -35-

    Benutzungsverhältnis mit der ,,Artemis GmbH" e¡n (gegenseitiges)
    Leistungsverhältnis mit dem einzelnen Freier begründet haben, in welchem sich die Entgeltforderung der Prostitu¡erten (allein) gegen den Freier richtet, dem gegenüber sie die vere¡nbarte sexuelle Le¡stung erbr¡ngt.
    aa) Die Frauen bestimmten selbst, wann sie wo - nämlich an einem bestimmten Tag im ,,Artemis" - auf Freier warten und grundsätzlich auch wie oft und wie lange sie dies tun. Eine grundsätzliche Anwesenheitspflicht bestand lediglich für die gewählte Schicht; Abweichungen waren in Absprache mit der diensthabenden ,,Hausdame"
    (und je nach Kunden- und Prostituiertenaufkommen im fraglichen Moment) aber möglich.
    ........
    -36-

    ........ Hielten sie sich nicht an diese ,,Vorschrift", drohte ihnen lediglich der Verlust der Möglichkeit, zukünftig im ,,Artemis" der Prostitution nachgehen zu können.
    Hatten sie das Eintrittsentgelt entrichtet, war ihnen die Gestaltung ihrer Tätigkeit selbst überlassen. Es gab weder die Pflicht, sich an bestimmten Orten im ,,Artemis" aufzuhalten, noch vorgegebene Pausenzeiten. lhnen wurden seitens des "Artemis" auch keinerlei Vorgaben dazu gemacht, welche und wie viele Freier sie pro Tag zu bedienen und welche - über die ,,Standardleistungen" (Vaginal- und Oralverkehr), die jede der dort tätigen Frauen anbietet, soweit sie "das Berufsbild der Prostituierten" entsche¡dend prägen, hinausgehenden - sexuellen Dienstleistungen sie anzubieten haben....
    Thema Hausdame und Streitschlichtung eines Clubs
    Vielmehr wurde -im Einzelfall-, wenn ein Kunde der Meinung war, d¡e Prostituierte habe die mit ihm vere¡nbarte Ze¡t nicht eingehalten, die diensthabende ,,Hausdame" zur Streitschlichtung hinzugezogen. ..... Diese Feststellung wurde dann zur Entscheidungsgrundlage für die Streitschlichtung gemacht. Eine generelle Kontrolle der Einhaltung der (zwischen Freier und Prostituierter ohne Wissen der ,,Hausdamen" oder sonstiger Mitarbeiter des ,,Artemis") vereinbarten Zeiten gab es dagegen nach dem bisherigen Ermittlungsergebnis nicht. Es kann für die Frage des
    dringenden Tatverdachts aber allein darauf ankommen, was die Beschuldigten getan (oder nicht getan) haben nicht darauf, was sie hätten tun können.
    Thema Hausverbot und rechtliche Handhabe eines Clubs
    Zudem spricht das ,,Hausverbot" als - soweit ersichtlich einzige (mit Ausnahme des ,,Strafgeldes" für Kaugummi kauen) - Sanktion von Verstößen der im ,,Artemis" tätigen Prostituierten gegen das geltende Regelwerk für Selbständigkeit und gegen ein Arbeitsverhältnis zwischen Prostituierter und ,"Artemis GrnbH", denn typische arbeitsrechtliche Sanktionen sind Abmahnung und Kündigung. ln einem ,,Hausverbot" der im "Artemis" angedrohten und praktizierten Art liegt dagegen lediglich d¡e Ankündigung, zukünftig keinen (Benutzungs-)vertrag mehr mit der betreffenden Frau schließen zu wollen.
    Thema Homepage und AWL
    Es kann letztlich aber dahin stehen, ob das ,,Artemis" nach außen, namentlich gegenüber den (männlichen) Gästen des Etablissements und (potentiellen) Freiern der dort tätigen Prostituierten als Erbringer sämtlicher von den Freiern erwarteter Dienstleistungen, mithin auch der sexuellen Dienstleistungen der Prostituierten, aufgetreten ist und Umsatzsteuer von der ,Artemis GmbH" (auch) auf die Prostitutionserlöse der Frauen zu zahlen gewesen wäre.
    Auch musste dem Artemis eine Entschädigung von 250.000 € bezahlt werden, das Land Berlin musste sich entschuldigen.

    Es gibt noch ein anderes Urteil in Bezug auf die Homepage und AWL
    Aufgrund der im Bordell und im Internet veröffentlichten Hinweise sind
    die Angeklagten entgegen der Würdigung des Landgerichts nicht als Anbieter
    und Leistende eines die sexuellen Dienste der Prostituierten einschließenden
    Gesamtpakets anzusehen. Denn die Hinweise enthielten nicht lediglich eine pau-
    schale – den tatsächlich im Bordell gelebten Verhältnissen widersprechende und
    damit steuerrechtlich irrelevante (§ 41 Abs. 2 AO) – Behauptung, dass die Pros-
    tituierten selbständig tätig seien; vielmehr forderten die Angeklagten die Besu-
    cher des Bordells mit den Hinweisen ausdrücklich dazu auf, Art und Umfang der
    Prostitutionsleistung sowie das hierfür zu zahlende Entgelt ausschließlich mit den
    Prostituierten auszuhandeln und die Bezahlung direkt mit den Prostituierten ab-
    zuwickeln. Damit gaben die Angeklagten gegenüber den Freiern als Kunden
    (§§ 133, 157 BGB) eindeutig und unmissverständlich zu verstehen, dass sie be-
    züglich der sexuellen Dienstleistung der Prostituierten nicht Vertragspartner sein
    wollten. Dementsprechend forderten sie von den Besuchern des Bordells auch
    lediglich ein pauschales Eintrittsgeld für die Nutzung der Räumlichkeiten ein-
    schließlich des Schwimmbads und der Sauna sowie für den Zugang zum Buffet
    und waren an den Prostitutionserträgen nicht beteiligt. Hingegen schlossen die
    Prostituierten die Prostitutionsverträge mit den Freiern im eigenen Namen ab.
    Dem entsprach auch die im Bordell tatsächlich gelebte Übung, weil ausschließ-
    lich die Prostituierten – wenn auch unter Berücksichtigung der geltenden Min-
    destpreise – die Leistungen und Preise mit den Freiern verhandelten sowie die
    Vergütung für ihre sexuellen Dienste vollständig vereinnahmten.
    Weiter steht dort:
    Auch aus der „Hausordnung/Dienstleistungsvereinbarung“ ergibt sich
    – ungeachtet ihrer Bezeichnung – nichts anderes; vielmehr bestätigt diese, dass
    die Erbringung sexueller Dienste nicht Gegenstand der Leistungsbeziehung zwi-
    schen den Prostituierten und den Angeklagten war, so dass die Angeklagten
    diese Leistung auch ihrerseits gegenüber den Freiern nicht anbieten konnten,
    weil sie eine entsprechende Verpflichtung mangels Leistungsbeziehung zu den
    Prostituierten nicht hätten erfüllen können. Denn in der Vereinbarung ist nicht nur
    geregelt, dass die Prostituierten selbständig tätig sind und für die Erfüllung ihrer
    daraus resultierenden öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen selbst zu sorgen ha-
    ben; vereinbart ist darin vielmehr auch, dass die Prostituierten ihre Arbeitszeiten
    sowie ihr Leistungsangebot und die Preise unter Berücksichtigung der vorgege-
    benen Mindestpreise selbst bestimmen sowie die Vergütung für sexuelle Dienst-
    leistungen ausschließlich selbst vereinnahmen.
    Ich will hier nur mal darstellen, wie die Richter bei vergleichbaren Bedingungen, wie sie in der Sakura herrschen, entschieden haben.
    Leider berufen sich mache immer auf ein recht altes Urteil aus München, in dem aber ganz andere Voraussetzungen geherrscht haben.
    Das wurde hier im Forum auch schon mehrfach angesprochen.

    Ich habe den Eindruck, dass es für viele Menschen der einfachste Weg ist, alles auf irgendein Gesetz zu schieben, wenn sie etwas nicht wollen.
    Hibiskus

    ...Lasst Blumen sprechen....

  14. Folgende 6 Benutzer sagen Danke zu Hibiskus für den nützlichen Beitrag:


  15. #12
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    Zitat Zitat von Hibiskus Beitrag anzeigen
    Ich habe den Eindruck, dass es für viele Menschen der einfachste Weg ist, alles auf irgendein Gesetz zu schieben, wenn sie etwas nicht wollen.
    Genau das ist der springende Punkt
    Es liegt am wollen!!

    @hibiskus
    Danke für die Arbeit, die du dir gemacht hast

    Die GL der Sakura kann im Innenverhältnis mit den CDL sehr viel regeln und könnte mehrere Punkte, welche von uns regelmäßig beanstandet werden, abräumen
    Das Hausrecht gibt dazu einige Möglichkeiten

    Doch allein, es fehlt der Wille

    Im Urteil ist die Rede davon, dass ein Vertragsverhältnis durch die Bezahlung des täglichen Eintritts durch die CDL zustande kommt
    Es ist also keineswegs ein Dauerschuldverhältnis

    Warum wird dieses Vertragsverhältnis jeden Tag mit den „Gewerkschaffterinnen“ neu geschlossen, die dafür sorgen, dass die hohen Preise, bei eingeschränktem Grundservice, hochgehalten werden ??
    Zusätzlich werden die neuen CDL dann auch noch
    „ eingenordet“

    Das gleiche gilt für eine AWL

    Es ist eben Fakt, dass die Interessen der männlichen Gäste für die GL einfach nicht von Bedeutung sind und daher hinten runter fallen

    Wenn ein User regelmäßig die Anwesenheit von bestimmten CDL ankündigt, dann lohnt es sich, sich das schon etwas genauer anzusehen

    Es sind doch sehr häufig „Leihgaben“ von einer bestimmten Agenturengruppe, welche in der Sakura auftreten
    Damit wird eine sehr einseitige Information gegeben, was aber vermutlich auch beabsichtigt war

    Dankenswerterweise hat Knatterton da jetzt knallhart einen Riegel vorgeschoben.
    Dafür gebührt im unser aller Dank 👍👍

  16. BW7 Portal
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