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Thema: Polarisierend ... Betriebe schliessen, wandern ab .. Seit Habeck am Rad dreht

    BW7 Portal
  1. #76
    größter Arsch im Forum, der String-Tanga trägt Avatar von thevisitor
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    Zitat Zitat von SchleckER Beitrag anzeigen
    Man hat die Subvention des Industrie-Strompreises beschlossen. Die Subvention soll allein 2024 12 Mrd. Euro betragen. Es steht nirgendwo, wer das bezahlt.

    So wie ich es verstehe, verzichtet der Staat dabei auf Einnahmen aus der Stromsteuer!

    Aus einem aktuellen Artikel dazu:

    Unter anderem soll die Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß für die Wirtschaft reduziert werden. 350 besonders energieintensive Betriebe sollen zusätzlich nochmals entlastet werden.

    Finanzminister Christian Lindner (FDP) hatte sich lange mit Blick auf die Verschuldung gewehrt, erklärte aber jetzt: "Alle Maßnahmen sind im Rahmen der Schuldenbremse finanziert."

    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sprach von einer sehr guten Nachricht für den Wirtschaftsstandort Deutschland: "Wir senken die Stromsteuer radikal, stabilisieren die Netzentgelte und setzen die Strompreiskompensation fort, damit die Unternehmen mit den aktuellen Strompreisen besser zurechtkommen können."

    Eine direkte Subvention des Strompreises soll es nun ebenfalls nicht mehr geben, dafür wird an verschiedenen Stellschrauben gedreht: Die Stromsteuer-Entlastungen kosten den Bundeshaushalt laut Regierungsvertretern so etwa 2,75 Milliarden Euro. Zudem werden die Netzentgelte für die Stromautobahnen mit staatlicher Hilfe gesenkt, worauf sich die Regierung allerdings schon verständigt hatte.
    https://deutsche-wirtschafts-nachric...rompreisbremse

    Zum Thema "wer bezahlt?" habe ich mal gegoogelt, wo die meisten Steuereinnahmen herkommen:

    Den größten Teil der Steuern machten die Gemeinschaftsteuern * aus (675,0 Milliarden Euro, +8,7 %). Dieses Steueraufkommen steht mehreren Gebietskörperschaften zu. Innerhalb der Gemeinschaftsteuern waren die Umsatzsteuer (einschließlich Einfuhrumsatzsteuer) mit 284,9 Milliarden Euro (+13,6 %) und die Lohnsteuer mit 227,2 Milliarden Euro (+4,0 %) am ertragreichsten. Bei den reinen Bundessteuern erbrachte die Energiesteuer mit 33,7 Milliarden Euro die höchsten Einnahmen (–9,3 %). Von den Gemeindesteuern hatte die Gewerbesteuer mit 70,2 Milliarden Euro (+15,0 %) und von den Landessteuern die Grunderwerbsteuer mit 17,1 Milliarden Euro (–6,6 %) den höchsten Ertrag.
    https://www.destatis.de/DE/Themen/St...einnahmen.html

    * Falls sich (wie ich) jemand gefragt hat was Gemeinschaftsteuern sind:
    Sie umfassen Lohnsteuer, veranlagte Einkommensteuer, nicht veranlagte Steuern vom Ertrag, Abgeltungsteuer und Körperschaftsteuer (sie bilden zusammen die Steuern vom Einkommen) sowie Umsatzsteuer und Einfuhrumsatzsteuer
    Geändert von thevisitor (13.11.2023 um 11:42 Uhr) Grund: ergänzt

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  3. #77
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    Guter Stil wäre dem politisch Andersdenkenden nichts zu unterstellen was er nicht gesagt hat. Im folgenden nur 2 Zitate, das habe ich nicht gesagt und nicht geschrieben. Mit der Bitte um Korrektur deinerseits.

    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    "Aber Du willst ja auch Förderung für Holzverbrennung"
    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    "Wenn Brennholz als Energieträger nun gefördert würde wie von Dir in #2 gefordert"
    Zu Förderung kommen nur Aussagen von dir. Ich fordere KEINE Förderung von Brennholz als Energieträger oder von Holzverbrennung zur reinen Wärmegewinnung im Rahmen der Wärmewende.

    Ich habe in #2 sachliche Kritik an der Regierung geübt. Ich habe dargelegt das der ursprüngliche Gesetzesentwurf (zur Vorlage im Bundestag) Biomasse als nicht erneuerbar eingestuft hatte (für Neubauten). Wenn das so durch die Demokratischen Instanzen gegangen wäre hätte es zum Beispiel zu einem Verbot von Scheitholzkesseln in Neubauten geführt. Da war und bin ich nicht einverstanden. Die sachlich Kritik war mehr als angebracht, handwerklich war das sehr schlecht gemacht.

    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    "Heimisches Holz für den heimischen Ofen ist leider nur dann nachhaltig wenn wir in D maximal soviel verbrennen wie im gleichen Zeitraum in D nachwächst.
    Kannste also vergessen."
    Was du schreibst stimmt nicht. Fortstwirtschaft in Deutschland ist nachhaltig und es wächst mehr nach als im Jahr verbrannt wird. Ich werde es also "nicht vergessen".

    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    "Ich behaupte das sie:
    Nachhaltig betrieben, fast wirkungslos hinsichtlich Brennnholzgewinnung ist und daher nicht gefördert werden sollte.

    Oder, wenn hinsichtlich Brennnholzgewinnung wirkungsvoll betrieben, nicht nachhaltig sein kann und daher nicht gefördert werden sollte."
    Was du behauptest stimmt nicht. Deutsche Forstwirtschafft stellt wirkungsvoll und nachhaltig Biomasse für hunderttausende Bürger bereit. Diese gewinnen daraus Brennholz, heizen jeden Winter wirkungsvoll mit Holz, substituieren dadurch fossile Energien und sparen massiv zusätzliches fossiles CO2 in unserer Atmosphäre. All das ist wirkungsvoll fürs Klima und für die Wärme im Haus.
    Das ist wärmewende.

    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    "Schlussfolgerung, mögliche Erdgas-Substitution durch Holz: 6,4 %, und Erdgas ist ja nur ein kleiner Teil unseres Energiemixes (ca. 20 – 25 %).
    Durch die Verbrennung des jährlichen Holzuwachses i.H.v. 0,67% in deutschen Wäldern wird für die Energiewende fast nichts erreicht, warum also fördern?
    Ich hab nimmer nachgerechnet, ist mir nicht wichtig ob du richtig gerechnet hast.
    Ich ersuche keine Förderung. Mir reicht es schon wenn die Obrigkeiten dem Bürger keine unsinnigen Verbote auferlegt.
    Jeder Liter Öl oder m³ Gas der im Boden bleibt ist mir lieb und recht, jeder Liter gesparte Fossile Energie ist Klimaschutz für mich. Ich bin für die Substitution von Fossiler Energie durch Biomasse besonders solange wir derart übermäßig viel Totholz im Wald liegen lassen (aus wirtschaftlichen Gründen).

    Ich behaupte NICHT fossile Energie durch Biomasse vollständig ersetzen zu können, habe ich auch nicht behauptet da es unmöglich ist.
    Ja, nicht jeder kann mit Biomasse heizen da es nicht für jeden reicht. Aber nur weil es nicht für jeden reicht soll es doch dann bitte nicht für alle (neubauten) verboten werden. Viele Bürger wollen auch nicht mit Biomasse heizen, ich hab da Verständnis.
    Heizungswende kann nur divers gelingen meiner Meinung nach. Die one fits all Lösung gibt es nicht.

    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    "Entweder wir reduzieren unseren CO2-Ausstoß auf ein Maß das keiner von uns möchte (weil wir unseren lifestyle massiv ändern müssten), oder man holt sich die Energie direkt von der Kraft der Sonne, des Windes, des Wassers.
    Denn, aus welchem Grund sollte man den Umweg über die Verbrennung von regenerativer Biomasse gehen um o.g. Energie zu Nutzen wenn man dafür auch noch viel mehr Fläche benötigt?"
    # Weil der CO2 Ausstoß einer Wärmepumpe derzeit ca 12 mal höher ist als der eines Scheitholzkessel.

    ++++Scheitholzkessel 14,2 g CO2/KWh
    ++++Wärmepumpe 170,8 g CO2/kWh
    (UmweltBundesAmt 2022: Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger 2021)

    # Weil Strom derzeit nicht ausreichend und nicht kostengünstig gespeichert werden kann, Brennholz hingegen ist in Form von Spächtele einfach speicherbar und stets abrufbar.

    # Weil Holz derzeit fast konkurrenzlos günstig ist bezogen auf die erzeugte kWh Wärme im Winter.

    # Weil viele Menschen von unserer Regierung überfordert sind. Die Investition in Fassaden-, Dach-, Keller- Isolierung, 3fach verglaste Fenster, Lüftungen, PV Anlage und einer Wärmepumpe kann der Großteil der Menschen nicht mehr leisten. Sehr viele dürften in der aktuellen Immobilienkrise auch nicht über den nötigen Kreditrahmen verfügen da die energetische Sanierungen in manchen Fällen den derzeitigen Marktpreis des Hauses übersteigt. Viele brauchen Zeit, auch um Geld zu sparen für die Investitionen

    # Weil der Ausbau von erneuerbaren Energie fräfelhaft von den CDU geführten Regierungen (Merkel) verschlafen wurde. Mir scheint manchmal sogar blockiert wurde (meine Meinung).

    #Weil für Wald keine zusätzliche Fläche benötigt wird. Die Waldfläche ist da und kann nicht flächig gewandelt werden zur Bebauung mit z.b.PV Anlagen. Bezogen auf Wald ist es also komplett irrelevant das ein PV Anlage mehr KWh Ertrag leisten würde da es rechtlich ausgeschlossen ist den Wald damit flächig zu bebauen. Dein Hinweis auf die Flächenleistung ist richtig aber dennoch rein akademisch. Meinem Verständnis nach bezieht die Studie sich auch nicht auf Wald sondern auf Mais in dem Vergleich der Flächenleistung. Mais ist eine einjährige Kulturpflanze, mit einjährigen Kulturpflanzen argumentiert auch ein Wohlleben. Wald besteht typischerweise aus mehrjährigen Pflanzen.

    # weil Holz auf dem Land ein traditioneller Brennstoff ist.
    Wer als Politiker Brennholz Nutzung verbietet braucht an solchen ländlichen Orten ein sehr sehr schnelles Pferd.

    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    "Kritik an Deiner Darstellung
    "....."
    Die Aussage stimmt, da sie den Tiefpunkt mit heute vergleicht,
    Danke, aber zu viel der Ehre, meine Aussage stammt sinngemäß aus der bundeswaldinventur, ich glaub sogar persönlich von der Klöckner. Dieses Zitat habe ich im vorherigen Beitrag als Zitat gekennzeichnet, im letzten Beitrag ging sie für mich in Allgemeinwissen über und blieb somit ungekennzeichnet. Ich gelobe Besserung um mich nicht mit fremden Federn zu schmücken.

    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen

    Die Aussage stimmt, da sie den Tiefpunkt mit heute vergleicht, folgende Aussage stimmt aber auch: „Wir haben nur noch ein Drittel des zur Zeitenwende stehenden Holzes im Wald.“
    Erklärung, der Waldanteil sank seit der Zeitenwende von über 90% durch Übernutzung auf einen Tiefpunkt von 20% im 11. bis zum 13. Jahrhundert und liegt nun bei etwa 30%.
    Hier wird das Volumen verwechselst oder vermischt mit dem Flächenmaß, der Anteil an bewaldeter Fläche korreliert nicht mit dem volumenmaß an stehendem holz eines Landes. Fläche sagt nichts darüber aus was an Volumen auf der Fläche steht. Ich denk du weißt das du den Fehler hier bewusst in deiner Aussage machst.

    Du beziehst dich auf die Zeitenwende aus dem Wikipedia Artikel, diese wird um Christi Geburt herum datiert. Ja Waldfläche hat seither abgenommen. Seit Christi Geburt fand aber unter anderem auch folgendes statt:

    #Besiedelung des Landes

    #das Mittelalter mit all seinen Schrecken.

    # napolionischer Krieg.

    #Bevölkerungswachstum bzw gar Bevölkerungsexplosion

    #Einführung von flächiger Landwirtschaft

    #Bildung der modernen Forstwissenschaft als anerkannte Wissenschaft.

    #Erschaffung einer modernen Infrastruktur (Straßen, öffentliche Einrichtungen, Kraftwerke usw.

    # Industriallisierung

    # das neue Testament wurde verfasst, der Buchdruck erfunden

    #bau von Bordellen, besonders zu nennen das sakura.

    #die Menschheit ist zum Mond geflogen und Joker hat das BW7 erstellt.

    #und anderes, ich möchte den betrachtungszeitraum nicht weiter ins lächerliche ziehen.

    All dies lässt sich nicht rückgängig machen und ich möchte nicht das es rückgängig gemacht wird. Wo eine Stadt/Siedlung gebaut wurde kann es heute keinen "Urwald" mehr geben, dort wo jokers Server steht kann es keinen "urwald" mehr geben.
    Aus oben genannten Gründen muss die Bewaldung seit Christi Geburt abgenommen haben.

    Laut bundeswaldinventur ist die prozentuale Waldfläche in Deutschland derzeit quasi konstant (bezogen zu den letzten Jahren neuzeit und nicht zu Christi Geburt)

    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    "Leider, denn wir hatten einen Primärurwald, der wurde bis auf 20% abgeholzt und der Rest zu 30% Wirtschaftswald mit „Holzboden“ umgebaut, garniert mit ein paar naturnahen Waldflächen"
    Du wirst die Uhr nicht um 2000 Jahre zurückdrehen können. Da bin ich sehr froh drum. Ja es es ist Holzboden, stör dich bitte nicht an der Begrifflichkeit.

    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    "Das ist ja das Problem, wirtschaftliche Aspekte stehen in Wahrheit an erster Stelle, Klima- und Umweltschutz ist das Feigenblatt."
    Niemand versteckt sich im Wald hinter Umwelt oder Naturschutz.

    Ja, die allermeisten müssen kostendeckend arbeiten, es ist ein wirtschaftswald.
    Tom der fortlaufende Wegebau/Instandhaltung, sozialversicherungsbeiträge, die Verkehrssicherung und der Generationen dauernde Umbau zu Mischwäldern in vielfach anderen Bewirtschaftungsformen muss bezahlt werden. Aus eigener Tasche kann das keiner leisten.
    Zu verteilen gibts bei den aller aller meisten kleinen Besitzern sowieso nichts, die wären meisten froh wenn die Kosten gedeckt wären.

    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    "Ich gebe zu, mein Vergleich mit den Amazonasbauern und der dortigen Brandrodung ist sehr überspitzt"
    Selbstkritik steht dir sehr gut bezüglich der Aussage, gern darfst du da noch deutlich schärfere Kritik an dir üben. Es wäre angebracht

    Bezugnehmend zu deinen Aussagen betreffend totholz:

    Ja, Totholz muss, soll und darf es im Wald geben. Stehend totes Holz ist wichtig, verrottende Masse ebenso für allerlei Pilze und andere Millionen Helfer im Gesamtorganismus . Ich meine es ist sogar vorgeschrieben stehendes Totholz in definierter Stückzahl pro Hektar stehen zu lassen. Soweit sind wir uns vielleicht einig.

    Jetzt zur Realität in der Fläche. Wir haben richtig viel Totholz im Wald. Das ist zu viel. Manch einem liegt/steht der halbe Wald tot da. Ich vertrete die Meinung das dieses tote Holz nach Möglichkeit noch verwertet werden sollte.
    Der Stoffkreislauf in einem Wirtschaftswald beinhaltet die Verwertung von Holz. Darüber herrscht gesellschaftlicher Konsens.

    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    "nur sind die Themen zu komplex als das jeder sie in Gänze erfasst."
    Den Ball lass ich jetzt mal ungenutzt liegen.

    Ich ganz persönlich habe letzten Winter ca 9t fossile CO2 Emmissionen verhindert indem ich Öl durch holz substituiert habe. Da bin ich besonders Stolz drauf da Putin und andere Verbrecher kein Geld mehr (für Wärmeerzeugung) von mir bekommen.
    Ich machs gern und finde es geil. Das ganze übrigens fast ohne einen lebenden Baum vom Stock zu nehmen.

    Auf deine 3 szenarien geh ich glaub nimmer ein. Das lohnt doch nicht, vermutlich interessiert das keinen mehr außer uns 2.
    Den Markt für Biomasse und besonders für pellets halte ich für hochgradig komplex... ob da alles legal ist vermag ich nicht zu beurteilen.
    Eine Handvoll Deutscher "Super Sägewerke" diktiert hier den Pelletpreis, meiner Meinung nach komplett losgelöst von Erzeugerpreisen und marktwirtschaftlichen Lehren (VWL BWL). All das hat Einfluss auf deine gewählten Szenarien, an der Grundfesten der Nachhaltigkeit unserer forstwirtschaft wir aber auch das nichts ändern.

    Ich glaube nicht das wir uns gegenseitig in der Sache annähern können.

    Den wald nicht zu bewirtschaften ist eine Ideologie die mir bekannt und zugleich fremd ist.
    Dieser Standpunkt ist derzeit nicht mehrheitsfähig in diesem Land, ich hoffe es bleibt so.
    Das Leben einer Katze kann so schön sein

    miau

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  5. #78
    Senior Member Avatar von Charly
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    life is a bitch --- so learn how to fuck it

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  7. #79
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    Hier eine etwas gemäßigtere Meinung


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  9. #80
    Senior Member Avatar von Tom Joad
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    Zitat Zitat von Charly Beitrag anzeigen
    Ein paar Auszüge:
    „In den vergangenen beiden Jahren wurde das Bürgergeld um zusammengenommen 25 Prozent erhöht. Die Bürgergeldempfänger, also eine Gruppe, die nicht nur keinerlei volkswirtschaftliche Wertschöpfung schafft,“
    Ja…und chronisch Kranke belasten das Gesundheitssystem. Das liegt in der Natur der Sache.

    „…sondern von denen viele auch nie das System finanziert haben…“
    Wieviele sind denn Viele?

    „Renten stiegen innerhalb von zwei Jahren im Westen um zehn, im Osten um mehr als 12 Prozent.“
    Wenn man den Verbraucherpreisindex https://www.destatis.de/DE/Themen/Wi...n/vpi001j.html für Dez. 2020 bis Dez. 2021 (Veränderungsrate 4,9 %) und für Dez. 2021 bis Dez. 2022 (Veränderungsrate 8,1 %) anschaut, relativieren sich die „Gehaltserhöhungen“ für Bürgergeldempfänger und insbesondere für die Rentner.

    „Einen Beitrag zur Wertschöpfung, also zum Wohlstand des Landes, leisten auch Rentner nicht mehr. (Dies meine ich nicht böse oder abwertend, sondern kühl ökonomisch, also faktisch und nicht moralisch.)“
    Nein sie haben i.d.R. ihren Beitrag bereits - Generationenvertragskonform - geleistet.
    Wenn ich Rentner wäre, einige Jahrzehnte in eine RV eingezahlt habe und nun diese Versicherung in Anspruch nähme, wäre ich (trotz der Beschwichtigungen in Klammer) einigermaßen verärgert, aber nicht über Hubertus Heil…

    Keine eindeutig falschen Aussagen, aber eindeutig spalterisches Geschwätz.
    Geändert von Tom Joad (20.11.2023 um 19:15 Uhr)

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  11. #81
    Senior Member Avatar von Merlin
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    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen

    Keine eindeutig falschen Aussagen, aber eindeutig spalterisches Geschwätz.
    Ich stimme Dir zu 100% zu👍👍

  12. #82
    Senior Member Avatar von Tom Joad
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    Fehler:
    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Guter Stil wäre dem politisch Andersdenkenden nichts zu unterstellen was er nicht gesagt hat. Im folgenden nur 2 Zitate, das habe ich nicht gesagt und nicht geschrieben. Mit der Bitte um Korrektur deinerseits.

    Zu Förderung kommen nur Aussagen von dir. Ich fordere KEINE Förderung von Brennholz als Energieträger oder von Holzverbrennung zur reinen Wärmegewinnung im Rahmen der Wärmewende.
    Tschuldigung, ich hatte in der Erinnerung, dass Du die Nutzung von Energieholz gefördert haben willst.



    Gesetzgebung:
    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Ich habe dargelegt das der ursprüngliche Gesetzesentwurf (zur Vorlage im Bundestag) Biomasse als nicht erneuerbar eingestuft hatte (für Neubauten). Wenn das so durch die Demokratischen Instanzen gegangen wäre hätte es zum Beispiel zu einem Verbot von Scheitholzkesseln in Neubauten geführt. Da war und bin ich nicht einverstanden. Die sachlich Kritik war mehr als angebracht, handwerklich war das sehr schlecht gemacht.
    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Aber nur weil es nicht für jeden reicht soll es doch dann bitte nicht für alle (Neubauten) verboten werden.
    Es ist doch hoffentlich klar das, wenn man Gesetze erarbeitet, auch Entwürfe erarbeitet die anschließend verworfen werden.
    Während der Ausarbeitung wurden z.T. vertrauliche Referentenentwürfe an die Medien durchgestochen und dort verzerrt wiedergegeben.
    Ich bin überzeugt, wenn wir sämtliche verworfene Ideen einer Regierung kennen würden, wäre der Bundestag längst gestürmt worden.
    Nach der Verabschiedung eines Gesetzes (das zweifellos einige Menschen vor finanzielle Probleme stellen wird) über vorangegangene, verworfene Gesetzesentwurfsvarianten und entgangene Härten zu schimpfen, dient doch nur dazu das Maß der eignen Empörung auf „die Politik“ irgendwie zu rechtfertigen.



    Lalala:
    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    Heimisches Holz für den heimischen Ofen ist leider nur dann nachhaltig wenn wir in D maximal soviel verbrennen wie im gleichen Zeitraum in D nachwächst. Kannste also vergessen.
    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Es ist Warheitswidrig zu behaupten dass die BRD nicht nachhaltig in der Forstwirtschaft vorgeht. Punkt.
    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    Lies nochmal meinen Beitrag. Ich erkläre Dir und anderen Lesern den Begriff "Nachhaltigkeit". Ich schreibe nichts von nicht nachhaltiger Forstwirtschaft.
    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Was du schreibst stimmt nicht. Forstwirtschaft in Deutschland ist nachhaltig und es wächst mehr nach als im Jahr verbrannt wird. Ich werde es also "nicht vergessen".
    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    WENN wir so viel verbrennen wie nachwächst DANN ist es Nachaltig, WENN NICHT, DANN NICHT, bei Nachhaltigkeit müssen sich „Regeneration“ und „Verbrauch“ die Waage halten.
    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Was du schreibst stimmt nicht. Forstwirtschaft in Deutschland ist nachhaltig und es wächst mehr nach als im Jahr verbrannt wird. Ich werde es also "nicht vergessen".
    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Was du behauptest stimmt nicht. Deutsche Forstwirtschafft stellt wirkungsvoll und nachhaltig Biomasse für hunderttausende Bürger bereit.
    Wie ich bereits dreimal schrieb, Du hast (teilweise) Recht, argumentierst aber, offenkundig absichtlich, am Problem vorbei (die Frage der Nachhaltigkeit des ganzen Prozesse, also auch dem Verbrauch).
    Genauso könntest Du sagen: „Ich kauf mir dreimal die Woche ein neues Bio-Baumwoll-T-Shirt weil das ist Nachhaltig.“
    Allgemein werden Deine Beiträge hier unsachlicher und ideologischer.



    Korrelation zw. Flächenmaß und Volumenmaß:
    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    Wir haben nur noch ein Drittel des zur Zeitenwende stehenden Holzes im Wald. Der Waldanteil sank seit der Zeitenwende von über 90% durch Übernutzung auf einen Tiefpunkt von 20% im 11. bis zum 13. Jahrhundert und liegt nun bei etwa 30%.
    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Hier wird das Volumen verwechselst oder vermischt mit dem Flächenmaß, der Anteil an bewaldeter Fläche korreliert nicht mit dem volumenmaß an stehendem holz eines Landes. Fläche sagt nichts darüber aus was an Volumen auf der Fläche steht.
    Dieser unterstrichene Satzteil insinuiert eine Korrelation = 0, das ist in diesem Zusammenhang grottenfalsch.


    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Hier wird das Volumen verwechselst oder vermischt mit dem Flächenmaß, der Anteil an bewaldeter Fläche korreliert nicht mit dem volumenmaß an stehendem holz eines Landes. Fläche sagt nichts darüber aus was an Volumen auf der Fläche steht. .
    Es wird nichts vermischt.
    Solange niemand im Wald rumfummelt, beträgt die Korrelation etwa 1, das heißt es besteht eine starker Zusammenhang zw. CO2-Speicherleistung und Waldfläche auf der zur Debatte stehenden Fläche (D).
    Zudem, ein Primärurwald bindet mehr CO2 als ein Wirtschaftswald, Zitat:
    „Wälder sind jetzt schon wichtige Kohlenstoffspeicher, bleiben aber noch deutlich unter ihrem Potenzial, weil sie zum Großteil durch menschlichen Einfluss verarmt sind. Würde man diese Verarmung rückgängig machen, könnten die Wälder große Mengen zusätzliches Kohlendioxid aus der Atmosphäre ziehen und in Form von Biomasse langfristig einschließen.“ (Quelle: https://www.spektrum.de/news/klimawa...t-newtab-de-de)
    Das ist eine weltweite Studie, regionale Vergleiche kommen vlt. zu leicht abweichenden Ergebnissen, aber selbst pessimistisch betrachtet dürfte ein Primärurwald mindestens so viel CO2 binden wie ein Wirtschaftswald.
    Fazit:
    Die CO2-Speicherleistung sank seit der Zeitenwende von über 90% durch Übernutzung auf einen Tiefpunkt von 20% im 11. bis zum 13. Jahrhundert und liegt nun bei maximal 30%.
    Ist auch nachvollziehbar, schließlich wurde damals nicht tonnenweise CO2-Speichermaterial (Holz) aus dem Wald herausgeschafft.




    Der zeitliche Rahmen:
    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Du beziehst dich auf die Zeitenwende aus dem Wikipedia Artikel, diese wird um Christi Geburt herum datiert. Ja Waldfläche hat seither abgenommen. Seit Christi Geburt fand aber unter anderem auch folgendes statt:
    Falls Dir zweitausend Jahre zu lang sind, hier ein überschaubarer zeitlicher Horizont, Daten aus „Ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur (von 2011 - 2012)“, (Dein link, https://www.google.com/url?sa=t&sour...y5UQIudxfV3dNW Seite 16, Zitate:
    „Es gibt immer mehr Waldfläche mit alten Bäumen. Der Wald ist im Durchschnitt heute 77 Jahre alt und gegenüber 2002 damit viereinhalb Jahre älter.“
    Die Altersstruktur des Waldes in Deutschland ist durch die umfangreichen Wiederaufforstungen nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt. Nie wieder mussten in Deutschland so viele Waldflächen neu aufgeforstet werden wie in den 1950er- und 1960er-Jahren. Diese sind jetzt zwischen 40 und 60 Jahre alt.“
    Heißt, der Wald altert, weil weniger aufgeforstet wird wie früher.
    Oder:
    https://www.bundeswaldinventur.de/dr...-hohem-niveau/
    Zitat: „Allerdings hat sich die in den 1990er-Jahren beobachtete Beschleunigung des Wachstums nicht fortgesetzt.“
    Ich glaube wenn man diese Fakten (also dieses alternde „Holzguthaben“) und den Klimawandel (hier die Trocken- und Hitzeperioden der letzten Jahre berücksichtigt) wird der statistisch geglättete Holzzuwachs i.H.v. 7%/10 Jahre nur noch eine Zeit lang die reale Entwicklung verdecken.


    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Quelle für mehrfach zitierte bundeswaldinventur…
    BTW, das was Du Bundeswaldinventur nennst ist in Wahrheit Julia Klöckners „Ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur“, herausgegeben im Juli 2018.
    Die eigentliche dritte Bundeswaldinventur auf die sich dieses leicht verdauliche Dokument bezieht, fand übrigens 2011 bis 2012 statt.


    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Du beziehst dich auf die Zeitenwende aus dem Wikipedia Artikel, diese wird um Christi Geburt herum datiert. Ja Waldfläche hat seither abgenommen. Seit Christi Geburt fand aber unter anderem auch folgendes statt:
    #Besiedelung des Landes
    #das Mittelalter mit all seinen Schrecken.
    # napolionischer Krieg.
    #Bevölkerungswachstum bzw gar Bevölkerungsexplosion
    #Einführung von flächiger Landwirtschaft
    #Bildung der modernen Forstwissenschaft als anerkannte Wissenschaft.
    #Erschaffung einer modernen Infrastruktur (Straßen, öffentliche Einrichtungen, Kraftwerke usw.
    # Industriallisierung
    # das neue Testament wurde verfasst, der Buchdruck erfunden
    #bau von Bordellen, besonders zu nennen das sakura.
    #die Menschheit ist zum Mond geflogen und Joker hat das BW7 erstellt.
    Du hast mit richtigen, aber irrelevanten Jahrhundertvergleichen angefangen und die Entwicklung schöngeredet, es ging mir darum, darauf hinzuweisen.
    Dein Jahrhunderte-Vergleich war albern, irrelevant und irreführend, bei meinem Vergleich (der dies pointieren sollte) entfällt „irreführend“.


    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    #und anderes, ich möchte den betrachtungszeitraum nicht weiter ins lächerliche ziehen.
    Gerne, bitte Fakten statt Blödsinn.



    Eigene Interessen:
    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Niemand versteckt sich im Wald hinter Umwelt oder Naturschutz.
    „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten!“ W. Ulbricht.



    Förderung:
    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Ja, die allermeisten müssen kostendeckend arbeiten, es ist ein wirtschaftswald.
    Tom der fortlaufende Wegebau/Instandhaltung, sozialversicherungsbeiträge, die Verkehrssicherung und der Generationen dauernde Umbau zu Mischwäldern in vielfach anderen Bewirtschaftungsformen muss bezahlt werden. Aus eigener Tasche kann das keiner leisten.
    Zu verteilen gibts bei den aller aller meisten kleinen Besitzern sowieso nichts, die wären meisten froh wenn die Kosten gedeckt wären.
    Ich verstehe das so:
    Du forderst keine Förderung von Anlagen zur Verbrennung von Energieholz.
    Aber Förderung defizitärer Betriebe, die u.a. Energieholz erzeugen, ist für Dich i.O…
    Am Ende ist das Ergebnis schätzungsweise ganz ähnlich -> mehr Energieholz produzieren als nachhaltig ist.
    Übrigens, Wegebau, Instandhaltung, Sozialversicherungsbeiträge, die Verkehrssicherung, Umbau zu Mischwäldern sind alles Sachen die der Wald nicht braucht, sondern die Menschen die Ihn nutzen. (Stichwort Feigenblatt).



    Effizienz von Wind- und Solarenergie vs. Biomasse:
    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Weil für Wald keine zusätzliche Fläche benötigt wird.
    Für existierende PV und Windkraftanlagen braucht man auch keine zusätzlichen Flächen. Nonsens.


    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Die Waldfläche ist da und kann nicht flächig gewandelt werden zur Bebauung mit z.b.PV Anlagen.
    Wenn man sie für Industrie-, Gewerbe-, und Wohngebiete wandeln kann, dann natürlich auch für PV und Windenergie, Beispiele gibt es massenhaft.


    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Bezogen auf Wald ist es also komplett irrelevant das ein PV Anlage mehr KWh Ertrag leisten würde da es rechtlich ausgeschlossen ist den Wald damit flächig zu bebauen.
    Falsche Schlussfolgerung, s.o.
    Recht kann man ändern, physikalische Naturgesetze (hier: die 40fach höhere Effizienz von Wind- und Solarenergie ggü. ⁠Biomasse bezogen auf die Fläche) nicht.


    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Meinem Verständnis nach bezieht die Studie sich auch nicht auf Wald sondern auf Mais in dem Vergleich der Flächenleistung.
    Energieholz hat eine höhere Energiedichte, das sind aber peanuts im Vergleich zu Wind- und Solarenergie.
    Energiegehalt /Jahr und Hektar Buchenholz:
    Holzzuwachs pro Hektar Wald: 10,3 m³/ha (Quelle: https://www.bundeswaldinventur.de/dr...f-hohem-niveau)
    Brennwert pro m³ : 2109,24 kWh/m³ (Quelle: https://www.energie-experten.org/hei...brennwert-holz)
    Energiegehalt pro Hektar und Jahr: 21.725 kWh/ha*a

    Energiegehalt /Jahr und Hektar Energiemais:
    Maisertrag pro Hektar: 48t/ha
    Gasertrag pro Tonne Mais: 171 m³/t Mais
    Energiegehalt pro Kubikmeter Biogas: 1,92 kWh/m³ Biogas
    Energiegehalt pro Hektar: 15.800 kWh/ha*a (Quelle: https://news.fnr.de/fnr-pressemittei...stromversorger)
    Beim Energiemais kommt noch hinzu das, obwohl einjährig genannt, die Vegetationszeit nur ein paar Monate beträgt, es kann also noch eine Zweitkultur angebaut werden.



    Worthülsen:
    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Den wald nicht zu bewirtschaften ist eine Ideologie die mir bekannt und zugleich fremd ist. Dieser Standpunkt ist derzeit nicht mehrheitsfähig in diesem Land…
    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Darüber herrscht gesellschaftlicher Konsens.


    Politik:
    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Weil der Ausbau von erneuerbaren Energie fräfelhaft von den CDU geführten Regierungen (Merkel) verschlafen wurde. Mir scheint manchmal sogar blockiert wurde (meine Meinung).
    Es waren jeweils die Regierungen die mehrheitlich gewählt wurden, vlt. mal an die eigene Wählernase fassen?
    Man stelle sich die Situation vor, ein vergleichbares Gesetz wäre vor einigen Jahren verabschiedet worden, selbst mit längeren Übergangsfristen.
    Ohne den Druck der durch den Krieg in der Ukraine entstand, völlig unvorstellbar.
    Ich bin mir sicher niemand hätte das eingesehen und Verbote akzeptiert.


    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Mir reicht es schon wenn die Obrigkeiten dem Bürger keine unsinnigen Verbote auferlegt.
    Ich glaube im Falle des Heizungsgesetzes steht nicht die Lust der Obrigkeit am Verbieten im Vordergrund, sondern die Erkenntnis das sich Dinge zügig ändern müssen.
    Wir wissen Doch alle seit vielen Jahren dass wir Menschen den Ast absägen auf dem wir sitzen und ändern unseren lifestyle dennoch nicht freiwillig.


    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Weil viele Menschen von unserer Regierung überfordert sind. Die Investition in Fassaden-, Dach-, Keller- Isolierung, 3fach verglaste Fenster, Lüftungen, PV Anlage und einer Wärmepumpe kann der Großteil der Menschen nicht mehr leisten. Sehr viele dürften in der aktuellen Immobilienkrise auch nicht über den nötigen Kreditrahmen verfügen da die energetische Sanierungen in manchen Fällen den derzeitigen Marktpreis des Hauses übersteigt. Viele brauchen Zeit, auch um Geld zu sparen für die Investitionen.
    Die von Dir genannten Investitionen müssen in vielen Fällen nur über Jahre verteilt erbracht werden, dann wenn eh repariert oder saniert werden muss.
    Es ist also selten eine Entscheidung zw. 0 Euro und 50.000 Euro.
    Und ja, die vielen überforderten Menschen gibt’s.
    Aber es gibt auch die unterforderten, gelangweilten Menschen, die tausende von Euros für Hobbies, Spielzeuge und Statussymbole ausgeben, statt es in die Zukunft zu investieren, da hab ich kein Mitleid.
    Das ist wie einen finanzierten V8 fahren und über Spritpreise und die Politik heulen, symptomatisch für eine gewisse Sorte Mensch.
    Die Zeche müssen dann künftige Generationen zahlen, vielleicht sind die dann noch weit mehr überfordert?
    Ob deren Budget noch reicht um o.g. Kram zu leisten?



    Du:
    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Für mich ist es inakzeptabel dass die Regierung Holz (Scheitholz, pellets...) als nicht erneuerbare Energie deklariert hatte (im beschlossenen Entwurf der Regierung). Es ist sicherlich jedem einleuchtend dass Holz ein heimisch nachwachsende Rohstoff ist.
    Erneuerbarkeit ist kein Selbstzweck, das Gesetz muss dazu dienen den CO2-Ausstoß zu minimieren.
    Und das funktioniert aus Gründen die ich hier lang und breit versuche darzulegen mit Energieholz nicht in ausreichendem Maße.
    Es ist nicht zielführend nur die kleinen, dem eigenen Nutzen förderlichen Argumente zu wiederholen um ein falsches Bild zu zeichnen um sich selbst zu beruhigen.


    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Ich ganz persönlich habe letzten Winter ca 9t fossile CO2 Emmissionen verhindert indem ich Öl durch holz substituiert habe.
    Du hast innerhalb von schätzungsweise 6 Monaten 9 Tonnen CO2 emittiert?
    Klimaverträglich wäre ein Pro-Kopf-Ausstoß von unter 1 Tonne CO2e (CO2-Äquivalent) in 12 Monaten. (Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/servi...nen-pro-person)


    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Ich machs gern und finde es geil.
    Du konntest zw. Not und Elend wählen und hast Dich entschieden.
    Sei nicht traurig, fast alle von uns stecken im selben Dilemma.


    Zitat Zitat von GroßerKater Beitrag anzeigen
    Das ganze übrigens fast ohne einen lebenden Baum vom Stock zu nehmen.
    Hinsichtlich der Co2-Speicherleistung ist es zweitrangig, ob ein Baum lebt oder tot ist.
    Totholz ist Forstwirtschaftssprech und führt hier auf den Holzweg.
    Als wäre dieses Holz eine leere Colabüchse, die man nicht ins Meer wirft, sondern recycelt um wieder was Schönes draus zu machen.
    Tot ist Dein Totholz erst, wenn es in Deinem Ofen liegt, und dann wird unmittelbar CO2 frei.
    Wenn man es stehen/liegen lässt, also bei allmählicher Verrottung, nach Jahren.
    Bei Verarbeitung zu hochwertigen Gütern erst nach Jahrzehnten.
    Wenn es zu fossiler Energie wird, erst nach Jahrtausenden bis Jahrmillionen.
    Geändert von Tom Joad (05.12.2023 um 12:32 Uhr)

  13. #83
    DW73230
    Gast
    Ich finde diese Diskussion sehr interessant, da ich selbst in der Branche "Energieholz" tätig bin. Weniger in Brennholz (das lohnt sich nicht wenn man davon leben will, dazu gibt es lokal zu viele "Hobbyholzer" im Nebenerwerb) als vielmehr in den Industrieprodukten Holzpellets und Holzbriketts.

    Manche Standpunkte sind für mich absolut verständlich und erinnern mich teilweise an politische Positionen in denen meist Menschen diskutieren die nicht "direkt drin" stecken.... (oder hat Frau Bär eine Ahnung von Prostitution??).

    Daher eine kleine Anmerkung nur von mir:
    Es wird in Deutschland für die oben genannten Industrieprodukte kein einziger Baum gefällt!
    Bei den deutschen Kosten im Bereich Fläche, Personal und Energie wäre es schlicht zu teuer einen Baum aus dem Wald zu holen, zu transportieren, zu trocknen, zu häckseln und dann zu verpressen.
    Es handelt sich bei dem Rohstoff für heimische Holzpellets ausschließlich um Reste aus der Säge- und Hobelindustrie. Diese Industrie wiederum wird hauptsächlich aus der Bau- und Gartenholzbranche (Terassen, Palisaden, Spielgeräte, ...) gespeist.
    Der Rohstoff steht damit nach der ersten industriellen Verarbeitung in den Säge- und Hobelwerken trocken und kleinteilig zur Verfügung.

    Der an sich logische Rückschluß Pelletheizung = Waldverbrauch stellt sich nur sekundär zur Verfügung. Wenn wir natürlich den Haus- und Gartenbau aus natürlichen Rohstoffen verbieten würden, dann stellt sich die Situation anders dar. Die Alternative wäre chemischer Kunststoff, meist aus fossilen Rohstoffen.
    Genau hier ist derzeit auch das Problem meiner Branche und die daraus resultierenden hohen Preise seit Ende 2021:
    Durch die "Erschlaffung" der Baubranche steht in den Primärindustrien deutlich weniger Rohstoff zur Verfügung. Konnten wir bis 2021 noch Teile Frankreichs, die Schweiz und sogar Norditalien aus unseren Rohstoffüberschüssen mit Pellets versorgen, so ist hier heute aufgrund der Verknappung mit Einschränkungen zu rechnen - durch die hohe Nachfrage entsteht ein hoher Preis aufgrund des zwar mehr als ausreichenden aber rückläufigen Angebots. Bis 2021 wurde bspw. Südtirol mit den Produktionsüberschüssen aus Deutschland "zugeramscht" - heute zahlt man dort auch "normale" Preise.
    Es wurde aber auch zu Zeiten des "Verramschen" kein einziger Baum für die explizite Produktion von Pellets gefällt!!!!


    Um zum Thema des Thread zurück zu kommen:
    Im Frühjahr 2023 lahmte zwar die Baubranche bereits beträchtlich, aber es sollte ja die Zeit der Gartenbauer kommen - alle Marktbeteiligten (Sägewerke, Pellethändler, Kunden) konnten zuversichtlich sein, dass es dieses Jahr wieder aufwärts in der konstanten Verfügbarkeit und abwärts in den Preisen geht. Die Signale des Marktes waren sehr positiv.
    Dann kam die unsägliche Diskussion über das Heizungsgesetz - Investitionen in den Gartenbereich wurden gestoppt, storniert, nicht in Betracht gezogen. Wer möchte schon beispielsweise 30 T€ in seinen Garten investieren wenn er nicht weiß ob er 50 T€ plus später in seinem Heizungskeller benötigt??
    Noch weniger Rohstoffe führten dann zu einer Stabilisierung eines sehr hohen Preisniveau.

    Ob das nun die direkte oder indirekte Schuld von Habeck war, darüber kann man diskutieren. Fakt ist, dass man seinen Namen mit dieser Misere verbinden muss.


    Übringens genau dasselbe in anderen Branchen: Ich habe aus meiner beruflichen Vergangenheit sehr gute Kontakte in den Bereich der Freizeitfahrzeuge.
    Der Caravan-Salon in Düsseldorf lief 2023 wieder sehr erfolgreich.
    Da diese Fahrzeuge jedoch oft finanziert werden kam es in Folge zu sehr vielen Widerrufen, was bei Kreditverträgen ja 14 Tage lang möglich ist.
    Die Begründung dafür, dass die Menschen dann doch kein Wohnmobil wollten war "wir wissen nicht was in der Heizung auf uns zukommt, daher stellen wir alles Andere vorerst zurück" - dies meist nach den Gesprächen im Verwandten- und Bekanntenkreis im Anschluß an den Kauf.
    Dieses Verhalten wurde in der Branche der Freizeitfahrzeuge als "signifikant" eingestuft.
    Auch hier ist Habeck dann wohl zumindest mal die Spaßbremse und beeinflußt Märkte.

  14. Folgende 4 Benutzer sagen Danke zu DW73230 für den nützlichen Beitrag:


  15. #84
    Senior Member Avatar von Charly
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    Frau Bär dürfte sich freuen…da braucht es dann kein Pay6 Verbot mehr…können sich die meisten dann eh nicht mehr leisten


    Bevor das wieder komplett zerpflückt wird, bei der Verlinkung ist auch etwas Ironie dabei


    Kosten-Explosion befürchtet: 45.000 Euro pro Einwohner! Hat sich Habeck beim Heiz-Gesetz verrechnet? (msn.com)
    life is a bitch --- so learn how to fuck it

  16. #85
    Senior Member Avatar von Carl der Coyote
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    Damals

    Damals mit Habeck hatte ich etwas hier geschrieben...

    Ich hatte unrecht !!!

    Es ist sogar noch schlimmer gekommen...
    @ Spitzbruder da macht nicht mal das Vö..ln mehr Spass

    Gruss Carl , der Schlitzaugenrammler

  17. #86
    Senior Member Avatar von Tom Joad
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    Der Artikel soll wohl eher dazu dienen die sog. "Verbotspartei" und "ihr Heizgesetz" zu diskreditieren, was auch ganz gut gelingt, siehe Kommentarspalte.
    Hier wird Habeck von unzähligen Kommentatoren vorgeworfen er könne nicht rechnen.
    Selbige Hohlbirnen halten es aber nicht für nötig ein paar Zahlen des Artikels zu rechnen oder Quellen zu recherchieren und im Zweifel einfach mal die Fresse zu halten.
    Recherche ist seitens der Redaktion (msn.com übernimmt hier einen Bild-Artikel, die sich u.a. bei den Stadtwerken Leipzig bedient) wohl aber aus gutem Grund unerwünscht, keine konkreten Quellen, zusammenhangslose Zahlen, wild durcheinander gewürfelt.
    Gerne auch widersprüchliche Rechnungen:
    "Auf Eigentümer kommen außerdem horrende Kosten für Umrüstung, Dämmung und Co. zu.
    Die Stadtwerke schätzen die Kosten für die Sanierung auf sieben bis 25 Milliarden Euro.
    Das macht im Schnitt bis zu 45.000 Euro pro Einwohner."
    Finanzieller Aufwand von bis zu 7 - 25 Mrd. -> 7 - 25 Mrd./625.340 Einwohner Leipzigs = 111930 - 39978 Euro/Einwohner
    In welchem Zeitraum?
    Differenz von läppschen 6000 Euro? Erbsenzählerei.
    Wieviel müssen die Einwohner in die private Gebäudetechnik und öffentliche Infrastruktur ohne das Gebäudeenergiegesetz investieren?
    Wieviel Energiekosten können Sie nun durch Maßnahmen für die Energieeffizienz einsparen?
    Scheißegal.

    Der Artikel kann eigentlich in den Müll.
    Geändert von Tom Joad (25.12.2023 um 10:42 Uhr)

  18. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Tom Joad für den nützlichen Beitrag:


  19. #87
    Senior Member Avatar von Charly
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    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    Der Artikel soll wohl eher dazu dienen die sog. "Verbotspartei" und "ihr Heizgesetz" zu diskreditieren

    Da hast Du sogar vollkommen Recht.

    Ein großer Teil der Bevölkerung hat die Schnauze voll von den Verboten , Gängelungen und der ideologischen Art der Grünen, was die aktuellen Umfragen ja deutlich belegen.

    Im Osten wird an der 5% Hürde gekratzt, in Hessen auch schon ausgetauscht und in BAWÜ dürfte sich das nach Kretschmann auch erledigt haben.

    Ob es die anderen Parteien besser können sei mal dahingestellt, aber mit den Grünen ist es momentan auf dem besten Weg die Bevölkerung zu überfordern und die Akzeptanz gegenüber dem Klimaschutz genauso zu verlieren wie es momentan mit der Migration passiert und das wären nicht wirklich ideale Voraussetzungen für ein Klimaprogramm.
    life is a bitch --- so learn how to fuck it

  20. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Charly für den nützlichen Beitrag:


  21. #88
    Senior Member Avatar von Tom Joad
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    Zunächst eine Korrektur, statt richtig 5000 Euro hatte ich heute falsch 6000 Euro geschrieben, und statt richtig 11193 Euro falsch 111930 Euro, sorry

  22. #89
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    Zitat Zitat von Charly Beitrag anzeigen
    Ob es die anderen Parteien besser können sei mal dahingestellt, aber mit den Grünen ist es momentan auf dem besten Weg die Bevölkerung zu überfordern und die Akzeptanz gegenüber dem Klimaschutz genauso zu verlieren wie es momentan mit der Migration passiert und das wären nicht wirklich ideale Voraussetzungen für ein Klimaprogramm.
    Ich empfinde es eher als alarmierend mit welchen Banalitäten unsere Bevölkerung überlastet ist.
    Dann lieber wieder Deutschlandtempo: Digitalisierung mit dem Faxgerät.

  23. #90
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    Zitat Zitat von Max Planck Beitrag anzeigen
    Ich empfinde es eher als alarmierend mit welchen Banalitäten unsere Bevölkerung überlastet ist.
    Dann lieber wieder Deutschlandtempo: Digitalisierung mit dem Faxgerät.
    Falls du mehrere zehntausend Euro Investition als "Banalität" abtun kannst: Gratuliere! Aber erwarte nicht, dass der Großteil der Bevölkerung ebenfalls im Elfenbeinturm wohnt

    Der Vergleich mit dem Faxgerät könnte absurder kaum sein
    Silvester = 31.12.
    Sylvester = Vorname

  24. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Mar für den nützlichen Beitrag:


  25. #91
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    Ich finde ja eher spannend wie viele Menschen plötzlich Geld gefunden haben dieses Jahr noch schnell eine bereits funktionierende Öl- oder Gasheizung mit einer neuen zu ersetzen.
    Aber das werde ich in meinem Elfenbeinturm wohl nie verstehen.

    Im Neubau sind Wärmepumpen bereits Standard, im Bestand kann Öl- und Gas die nächsten 20 Jahre problemlos weiterbetrieben und repariert werden, dazu gibt es Härtefälle und Übergangsfristen etc.
    Ich sehe daher das technische Problem nicht.

    Wundern tut mich die Meinung aber nicht:
    https://bildblog.de/138934/bild-auf-...-waermepumpen/
    “Wir haben hier verdammt nochmal niemanden, der weiß, wie so eine Wärmepumpe funktioniert”, soll “Bild”-Chefredakteurin Marion Horn laut “Süddeutscher Zeitung” (nur mit Abo lesbar) in einer Konferenz mit der Belegschaft gesagt haben. Da kann man sich nur wundern: Angesichts der Tatsache, dass die “Bild”-Redaktion seit Monaten und nahezu täglich eine angstschürende und verunsichernde Kampagne gegen die Wärmepumpen-Pläne von Robert Habeck (“Heiz-Hammer” etc.) fährt, “ist das gleichzeitig das Ehrlichste und Erbärmlichste, was man als Bild-Chefredakteurin sagen konnte”, wie der “6-vor-9”-Kurator auf Twitter anmerkte. Johannes Hillje stellt Horns Aussage ein Screenshot eines Bild.de-Artikels gegenüber, in dem ironischerweise die Erklärung versprochen wird, “warum Wärmepumpen dem Klima erstmal NICHTS bringen” (Schreibweise im Original).
    Dazu dann noch etwas Gesödere über 300.000€ und alle sind überfordert.

  26. Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Max Planck für den nützlichen Beitrag:


  27. #92
    Senior Member Avatar von Charly
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    Zitat Zitat von Max Planck Beitrag anzeigen

    Wundern tut mich die Meinung aber nicht:
    https://bildblog.de/138934/bild-auf-...-waermepumpen/
    Bild Zeitung und Süddeutsche Zeitung...da prallen jetzt aber 2 Extreme aufeinander in der Verlinkung

    Wer nur Süddeutsche liest dürfte genauso einseitig informiert sein wie wenn einer nur Bild liest.

    Am besten funktioniert meiner Meinung nach einen Artikel in der Süddeutschen zu lesen und dann zum gleichen Thema in der Bild lesen ...und mit dem Mittelweg daraus hast dann eine ganz gute Einschätzung.
    life is a bitch --- so learn how to fuck it

  28. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Charly für den nützlichen Beitrag:


  29. #93
    Senior Member Avatar von Merlin
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    Zitat Zitat von Charly Beitrag anzeigen
    Bild Zeitung und Süddeutsche Zeitung...da prallen jetzt aber 2 Extreme aufeinander in der Verlinkung

    Wer nur Süddeutsche liest dürfte genauso einseitig informiert sein wie wenn einer nur Bild liest.

    Am besten funktioniert meiner Meinung nach einen Artikel in der Süddeutschen zu lesen und dann zum gleichen Thema in der Bild lesen ...und mit dem Mittelweg daraus hast dann eine ganz gute Einschätzung.
    Ich kann Bild nicht empfehlen

    Besser die Süddeutsche und die FAZ

    Dann ist man einigermaßen informiert und kann sich eine eigene Meinung bilden

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  31. #94
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    Ich bin derzeit intensivberaten von einem Makler, Finanzberater und einer Reihe von Handwerkern.

    Immobilie freistehend, reine Kapitalanlage, mehr als 200m² Wohnfläche. Marktwert der immobilie um 35% eingebrochen. Energieeffizienz Tiefrot Klasse H.

    Zu erwartende Sanierungskosten
    Dach inkl aufsparrendämmung und Pv 100k
    Kellerdeckenisolation in Eigenleistung ca 3K
    Fassadenisolation 60k
    Fenster 45k
    Kellerfenster und 2 Haustüren 7k
    Heizung 45k
    Lüftung dezentral kann ich nicht abschätzen.

    Geschätzte Kosten zur energetischen Sanierung 260k €.

    Wie soll der durchschnittliche Bürger das leisten????
    Wenn diese Kosten anteilig auf den Mieter (8%/jahr) umgelegt werden dann können die Mieter nicht mehr.

    Die Angst vor den Kosten ist kein Hirngespinste. Das ist Realität bei freistehenden Gebäuden.

    Bei großen Anlagen schaut es sicher anders aus da sich die kosten für dach und Heizung günstiger auf den m2 Wohnfläche verteilen.
    Geändert von GroßerKater (26.12.2023 um 10:50 Uhr)
    Das Leben einer Katze kann so schön sein

    miau

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  33. #95
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    Genau dieses Problem haben viele, die gerade oder in naher Zukunft das elterliche Haus das in den 70ziger Jahren gebaut wurde vererbt bekommen. Kann diese Rechnung fast 1:1 bestätigen und dazu kommt noch eine ordentliche Pulle von der neuen Grundsteuer dazu, da damals die Grundstücke größer waren (ü 1000m2) und teilweise noch ein Bauplatz ausgewiesen werden kann. Wenn man selbst betroffen ist, kann man diese Ideologiepolitik nicht gut heißen und von den Linken kommt eh nur Enteignung. Die Angst vor der Zukunft ist wahrhaftig kein Hirngespinst, und manche Politiker schüren das auch noch .

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  35. #96
    größter Arsch im Forum, der String-Tanga trägt Avatar von thevisitor
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    Zitat Zitat von Carl der Coyote Beitrag anzeigen
    Es ist sogar noch schlimmer gekommen...
    @ Spitzbruder da macht nicht mal das Vö..ln mehr Spass
    Was mache ich nur falsch?
    Ich hab neulich gevögelt UND hatte auch noch Spaß dabei...

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  37. #97
    Senior Member Avatar von Tom Joad
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    Zitat Zitat von Phönix Beitrag anzeigen
    Genau dieses Problem haben viele, die gerade oder in naher Zukunft das elterliche Haus das in den 70ziger Jahren gebaut wurde vererbt bekommen.
    Kann diese Rechnung fast 1:1 bestätigen und dazu kommt noch eine ordentliche Pulle von der neuen Grundsteuer dazu, da damals die Grundstücke größer waren (ü 1000m2) und teilweise noch ein Bauplatz ausgewiesen werden kann
    Ja, wenn man selbst nie von einem Erbe i.H.v. einigen hunderttausend Euro in Form eines 1000m² Grundstückes inkl. EFH betroffen war, hat man wirklich Glück gehabt im Leben...
    Die ersten 400.000 Euro sind Erbschaftssteuerfrei, nehme ich an?

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  39. #98
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    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    Ja, wenn man selbst nie von einem Erbe i.H.v. einigen hunderttausend Euro in Form eines 1000m² Grundstückes inkl. EFH betroffen war, hat man wirklich Glück gehabt im Leben...
    Die ersten 400.000 Euro sind Erbschaftssteuerfrei, nehme ich an?
    Beim Thema Geld muss man regelmäßig nicht lange warten, bis der deutsche Neidreflex mit ins Spiel kommt
    Silvester = 31.12.
    Sylvester = Vorname

  40. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Mar für den nützlichen Beitrag:


  41. #99
    Senior Member Avatar von Tom Joad
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    Zitat Zitat von Mar Beitrag anzeigen
    Beim Thema Geld muss man regelmäßig nicht lange warten, bis der deutsche Neidreflex mit ins Spiel kommt
    Neidreflex ist (hinsichtlich materieller Dinge) auf mich bezogen eine Fehldiagnose, würdest Du mich kennen wüsstest Du wieso.

    Die Regierung und das Luxusproblem:
    Wenn jemand z.B. 500.000 Euro geschenkt (Erbe -> leistungsloses Einkommen) und anschließend z.B. 100.000 Euro abgenommen bekommt, sich über Letzteres mehr ärgert als er sich über erstes freut, ist ein bekanntes psychologisches Phänomen.
    Und wenn sich jemand von Industrie und Handwerk über den Tisch ziehen lässt und 260.000 Euro verschenken möchte ohne misstrauisch zu werden, bitte sehr, wir leben in einem freien Land, aber das ginge auch ohne Gebäudeenergiegesetz.
    Das dann aber ein Sündenbock gesucht und (vermutlich in Gesprächen mit eben diesen Handwerkern) bei der „Ideologiepolitik“ gefunden wird, ist halt kindisch.
    Wir müssen wohl eher von einem typisch deutschen Jammerreflex sprechen.

    Die Regierung und die Grundsteuer:
    10.04.2018: Das Bundesverfassungsgericht erklärt per Urteil die Verwendung der veralteten Einheitswerte für verfassungswidrig.
    26.11.2019: Neues Gesetz zur Reform des Grundsteuer- und Bewertungsrechts.
    26.12.2021: Die 20. Wahlperiode des deutschen Bundestages (also der Anfang vom Ende, die Ära der der Verbotspartei, der Ideologiepolitik und des Heizhammers) beginnt.

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  43. #100
    Senior Member Avatar von Charly
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    Zitat Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen

    Die Regierung und die Grundsteuer:
    10.04.2018: Das Bundesverfassungsgericht erklärt per Urteil die Verwendung der veralteten Einheitswerte für verfassungswidrig.
    26.11.2019: Neues Gesetz zur Reform des Grundsteuer- und Bewertungsrechts.
    26.12.2021: Die 20. Wahlperiode des deutschen Bundestages (also der Anfang vom Ende, die Ära der der Verbotspartei, der Ideologiepolitik und des Heizhammers) beginnt.
    So ganz neu ist die Regierung ja auch nicht der vorherige Finanzminister ist jetzt auch noch ganz gut dabei

    Nach Kritik des Bundesverfassungsgerichts: Olaf Scholz legt neues Grundsteuer-Konzept vor (tagesspiegel.de)
    life is a bitch --- so learn how to fuck it

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